Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse zu KI und Sprachmodellen aus den Einsteigerseminaren.
Spezielle Programmier- oder Automatisierungskenntnisse sind nicht erforderlich.
Zielgruppe
Dieses Seminar richtet sich an:
- Laborantinnen und Laboranten, technische Assistentinnen und Assistenten (CTA, BTA, MTA, PTA)
- Beschäftigte in IT-technischen Labordiensten / Labor-IT
- interessierte Laborleitungen
Lernziele
Nach diesem Seminar
- kennen Sie die Unterschiede zwischen regelbasiert, KI-gestützter und agentischer Automatisierung im Labor.
- können Sie zentrale Bausteine und Datenflüsse der Laborautomatisierung beschreiben.
- wissen Sie, wie einfache KI-Assistenten konzipiert werden.
Programm
Einstieg & Zielklärung
- Besonderheiten der modernen Funktionen mit KI-Technologie
- Prinzipielle Anwendungsfälle der Automatisierung
Einordnung: Automatisierung, Workflowsysteme mit KI & agentische KI
- Regelbasierte Automatisierung als vorhersehbarer, gut prüfbarer Ansatz
- KI als Baustein für Sprache und unstrukturierte Inhalte
- Agentische KI: eigenständige Werkzeugnutzung und mehrstufiges Handeln
- Leitfrage: feste Verdrahtung versus KI-gestützter Mehrwert
Laborautomatisierung: Bausteine & Datenfluss
- Automatisierte Arbeitsabläufe, Probenhandling und Laborrobotik
- Kopplung von Laborsystemen und Geräten über Schnittstellen (IT-Vertiefung)
- Durchgängiger Fluss "vom Gerät zur Aktion/Auswertung"
- Entscheidungskriterien: regelbasiert oder KI-/agentengestützt
Das Agentenprinzip
- Bausteine eines Agenten: Rolle, Anweisungen, Werkzeuge, Gedächtnis
- Orchestrierung mehrerer Schritte zu einem Ablauf
- Prinzip "HITL" Human in the Loop: vorbereiten, prüfen, freigeben
- Demonstration einfacher Agenten
Der eigene Assistent (Übung)
- Auswahl einer wiederkehrenden Aufgabe aus dem Laboralltag
- Formulieren von Rolle, Anweisungen und gewünschtem Ausgabeformat
- Hinterlegen synthetischer Referenzinhalte und iteratives Testen
- Kritische Prüfung des Ergebnisses durch eine Fachkraft
Vom Assistenten zum handelnden Agenten
- Übergang vom "antwortenden" zum "handelnden" Werkzeug
- Anbinden von Aktionen, Auslösern und mehrstufigen Abläufen (IT-Vertiefung)
- Werkzeuglandschaft im Prinzip: anpassbare Assistenten und Workflow-Plattformen
- Frage der Datenverarbeitung: lokal versus cloudbasiert
Der handelnde Agent mit Freigabe (Übung)
- Erweiterung des eigenen Assistenten um einen mehrstufigen, handelnden Schritt
- Basis-Track (Anweisungen) und IT-Track (Aktions-/Werkzeuganbindung)
- Verpflichtender menschlicher Prüf- und Freigabeschritt am Ende
- Kurzvorstellung ausgewählter Ergebnisse im Plenum
Leitplanken, Grenzen & Rahmenbedingungen
- Typische Fehlerquellen: erfundene Inhalte, falsche Werkzeugwahl, fehlende Nachvollziehbarkeit
- Notwendigkeit von Freigabeschritten, Protokollierung und klaren Zuständigkeiten
- Daten, Validierung und IT-Sicherheit als begleitende Voraussetzungen (IT-Vertiefung)
Übungen und Übertragung auf Anwendungsfälle der Teilnehmenden
- Bewusst herbeigeführte Fehlersituation und gemeinsame Auswertung
- Ableitung übertragbarer Prinzipien für den eigenen Arbeitsbereich
- Persönlicher Mini-Aktionsplan mit einem konkreten Anwendungsfall
- Zusammenfassung der Take-aways und Abschlussdiskussion
Referent
Das fanden Teilnehmende besonders gut:
Das direkte Ansprechen einzelner Personen hat sehr gut zur Interaktion aller beigetragen. Man konnte jederzeit Fragen stellen, die ausführlich beantwortet wurden.
Der Tag war super! Die Geschwindigkeit perfekt! Teamarbeit kam super an und alles konnte direkt umgesetzt werden.
Besonders gut war Interaktivität, persönlicher Austausch, motivierter und engagierter Referent!
Ihr erster Schritt im Lehrgang
Lassen Sie sich das Seminar für einen der folgenden Lehrgänge anrechnen
Sie haben Fragen?
Rufen Sie uns an
+49 681 98210-0
Mo - Do von 8:00 - 17:00 Uhr
und Fr von 8:00 - 16:00 Uhr
Elke Bonny
Seminarbetreuung
Fragen und Antworten
In unserem Bereich Fragen und Antworten (FAQ) finden Sie schnell und bequem Antworten auf Ihre Fragen!