Montag, 11. Dezember 2017

Inhouse-Seminare

"Nach Wissen suchen, heißt Tag für Tag dazu gewinnen."
(Laozi)

Vorteile:

  • maßgeschneidert
  • praxisnah
  • kostensparend

Ihre Ansprechpartnerin

Larissa Klinkner

Larissa Klinkner

Inhouse & Beratung

+49 (0) 681 / 982 10 - 16

Audits im Labor / Auditoren-Training


Wer sollte teilnehmen

Wer sollte teilnehmen?

    Qualitätsbeauftragte, Laborleiter und Labormitarbeiter, die zur Überprüfung der Wirksamkeit sowie zur Verbesserung ihres QM-Systems oder bei Lieferanten bzw. Unterauftragnehmern Audits oder Inspektionen durchführen, z.B. im Zusammenhang mit Akkreditierung, Zertifizierung, GLP, GMP oder GCP.



Was wird vermittelt

Was wird vermittelt?

Am ersten Tag wird das „Handwerkszeug“ des Auditors vermittelt, wie z.B. Audittypen, Anforderungen an Auditoren und Planung, Durchführung und Auswertung eines Audits sowie Auditbericht. Am zweiten Tag wird die zwischenmenschliche Dimension des Audits behandelt, die oft mehr Konfliktpotential enthält als die rein fachlichen Aspekte. So werden psychologische Aspekte der Auditsituation, Rollenmuster und Motivationslage und kommunikative Aspekte besprochen.

Weitere Infos

Weitere Infos

    Dauer: 1 bis 2 Tage (Bei 1-tägigen Seminaren müssen aus zeitlichen Gründen Schwerpunkte gebildet werden.)
    Gruppengröße: 10 bis 20 Teilnehmer




Themenvorschläge

Themenvorschläge

(Ihre Themenauswahl spricht unser Experte mit Ihnen im Vorfeld ab. Eine Auswahl unserer Experten finden Sie hier.)

Auditgrundlagen
  • Was ist das Ziel eines Audits?
  • Was ist der Unterschied zwischen Audit, Inspektion und Review?
  • Was fordern Normen?
  • Welche Funktion haben Audits im Verbesserungsprozess?
  • Welcher Auditaufwand ist sinnvoll?
Audittypen
  • Interne und externe Audits
  • Überwachungs-, Kunden- und Lieferantenaudits, System-, Prozess-, Verfahrens- und Produktaudits
  • horizontale Audits (entlang des Probenlaufes), vertikale Audits (Berichtsaudits)
  • Batch Record Reviews (Berichtaudit)
  • Wann setze ich welchen Audittyp ein?
Anforderungen an Auditoren
  • Wer ist als Auditor geeignet (vgl. DIN EN ISO 19011)?
  • Welche Rollen gibt es in Auditorenteams (Auditteamleiter, Systemauditor, Fachauditor…)?
Auditplanung und -vorbereitung
  • Auditjahresplan
  • Auditablaufplan
  • Auditchecklisten
  • Rollenverteilung im Auditteam
  • Wie häufig sind Audits nötig?
  • Wie lange sollen sie dauern?
Empfehlungen für Auditoren
  • Tipps zum Auditablauf
  • Vermeiden von Missverständnissen
  • Gesprächs- und Fragetechniken
Gesprächs- und Fragetechnik
  • Fragetechnik – das Handwerkszeug beim Audit
  • Einsatz offener und geschlossener Fragen
  • verbale und non-verbale Kommunikation
  • Gesprächsphasen bewusst gestalten
  • Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern
Auditdurchführung
  • Richtige Auditeröffnung
  • Tipps zum Auditablauf
  • Abweichungen feststellen und Maßnahmen vereinbaren
  • Verhaltensregeln
  • Protokollierung
  • Audit ohne Beanstandungen – Erfolg oder Misserfolg?
  • Wann soll ein Audit abgebrochen werden?
Auditnachbereitung
  • Auditbericht
  • Feststellungen richtig formulieren
  • Bewertung von Abweichungen
  • Maßnahmen umsetzen und überwachen
  • Auditergebnisse objektivieren und quantifizieren
Vom Audit zur Managementbewertung
  • Was ist eine Managementbewertung u. welche Anforderungen stellen QM-Normen daran?
  • Wie greifen Audits u. Managementbewertung inhaltlich und zeitlich ineinander?
  • Welche Rolle spielt dabei der QMB?
Typische Beanstandungen bei Audits und Inspektionen
  • Allgemeine u. typische Schwachstellen
  • häufige Beanstandungen bei Akkreditierungsaudits
  • häufige Beanstandungen bei GLP-Inspektionen
Auditpsychologie und Kommunikationsmodelle
  • Kind-, Eltern- und Erwachsenen-Ich
  • Entschärfung kritischer Gesprächssituationen
Qualitätsmotivation
  • Innere und äußere Motivation
  • Möglichkeiten zur Verbesserung der Qualitätsmotivation
Gesprächsübungen
  • Interaktive Übung mit Auditdialogen: was frage bzw. antworte ich als Auditor