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Laboroptimierung (Lean Lab)


Eckdaten der Veranstaltung


  • Termin: von Montag, 15. Oktober 2012 bis Dienstag, 16. Oktober 2012
  • Uhrzeit:
  • Teilnahmegebühr: 830,00 € zzgl. Mehrwertsteuer (987,70 €) (Teilnahmebedingungen)
  • Veranstaltungsort: Potsdam (Details siehe unten)
  • Seminarcode: SOPT-0


Bonus: Labor-, SWOT-, Kennzahlencheckliste

Wer sollte teilnehmen?

Auch analytische Labors sind einem ständig steigenden Kostendruck ausgesetzt, wobei Qualität selbstverständlich ist und ständig verbessert werden soll. Nach der fortgeschrittenen Einführung von Qualitätssicherungs- oder -managementsystemen stehen Wirtschaftlichkeit und Effizienz im Mittelpunkt der Diskussionen. Da Naturwissenschaftler von Hause aus in der Regel eine andere Sprache sprechen als Controller und Manager, müssen für beide Seiten verständliche Kennzahlen und Argumente gefunden werden. Damit haben Laborverantwortliche auch die Chance, einen anderen Blick auf den eigenen Verantwortungsbereich zu bekommen, aktive Steuerungselemente kennen und benutzen zu lernen und so vom eher Getriebenen zu einem Partner des Managements aufzusteigen. Dieses Seminar vermittelt Grundlagen, mit denen jeder Laborverantwortliche in seinem Bereich ein Kennzahlen- und Steuerungssystem aufbauen und implementieren und damit seinen Bereich optimieren kann. Das Seminar richtet sich an Laborleiter und verantwortliche Mitarbeiter aus Laborbereichen in Industrie, Auftragsinstituten und Überwachung, die ihre Aufbau- und Ablauforganisation hinsichtlich Kosten, Effizienz, Leistung, Personalbedarf, Arbeitszeit, Transparenz, Qualitätsmanagement und Marktorientierung optimieren wollen.

Was wird vermittelt?

Erwartungshaltung der Kunden, des Managements und Anforderungen des Marktes • Toyota Production System – ein Modell mit Visionen, nicht nur für die Produktion • Der Weg zum perfekten Labor • Ist-Analyse und Prozesslandschaft • Strukturanalyse, organisatorische Maßnahmen • Geräte, Methoden, Personal-Anpassung an den realen Bedarf • Überprüfung, Bewertung und Steuerung der Kern- und Stützprozesse • Wirtschaftlichkeit eingesetzter Prüfmethoden und -verfahren • Prozessoptimierung mit Hilfe einer Labor-BSC (Balanced Scorecard) • Beispiel einer Labor-BSC • Kontinuierliche Verbesserungsprozesse einleiten und verankern

Referent(en)

Marcel Böhl
(Diplom-Wirtschaftsingenieur)
Consultant der Klinkner & Partner GmbH, Saarbrücken
Jörg Kuntz
(Diplom-Wirtschaftsingenieur)
Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Saarbrücken
Dr. Gerhard Paprott
(Diplom-Chemiker)
Currenta GmbH & Co. KG, Leverkusen
Ralf Schulwitz
(Diplom-Betriebswirt (VWA))
Bayer Schering Pharma AG, Berlin

Inhalt

TAG 1 | KVP – KAIZEN – KENNZAHLEN

Ständige Verbesserung – Bestehen im Wettbewerb (Böhl)
Globalisierung und Kundenorientierung als Treiber für ständige Verbesserung, Permanente Infragestellung der eigenen Prozesse als Voraussetzung für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess, Was bedeutet „schlanke Produktion“ im Labor? Selbsteinschätzung der Teilnehmer

Das Toyota Production System – was können Dienstleister daraus lernen? (Kuntz)
Warum ist Toyota seit Jahren konstant erfolgreicher als alle anderen Automobilunternehmen? Ein Schlüssel zum Verständnis liegt in einem ganzheitlichen System zur Führung eines Unternehmens, Standardisierung und Mitarbeiterbeteiligung, Trend zu standardisierten Regeln, Standardisierung von Prozessen, Besondere Herausforderungen bei der Einführung von Produktionssystemen

Methoden und Instrumente – Übertragbarkeit von Lean Production auf Lean Lab (Böhl, Kuntz)
Eliminierung der „3 M“, Systematische Fehler- und Lösungssuche unter verschiedenen Aspekten, Prävention von Verschwendung, Systematik der Begriffe im Toyota-Produktionssystem (Jidoka, Just in Time, Kaizen, Heijunka, …), Auf der Suche nach Verschwendung, Die 7 Arten der Verschwendung, Orientierung am Wertstrom, Fehler und Lösungssuche mit der 4M-Checkliste

Kennzahlen und -systeme – Arten und Gestaltungskonzepte (Böhl)
Aufgaben und Funktionen von Kennzahlen, Grundlagen der Kennzahlenerhebung, Akzeptanz und Nutzung

Controlling in einem industriellen Analytiklabor (Paprott)
Aufgaben des Laborleiters, Aktualität und Umfang der Daten, Aufwand für deren Ermittlung, DV-Unterstützung, Detaillierungsgrad und wichtige Kenngrößen, organisatorischer Rahmen, Genauigkeit der Ergebnisse und Wert der resultierenden Aussagen, Folgen für Labor und Laborleiter

Zusammenfassung und Fragen (Böhl, Kuntz, Paprott)

TAG 2 | PROZESSOPTIMIERUNG

Aufnahme und Bewertung von Prozessen im Labor (Böhl)
Der Laborprozess, Die Wertschöpfungskette im Labor, Datenerfassung (Workshop versus Laborbegehung), Prozesse kennen lernen durch Beschreiben, Sind die laufenden Prozesse in Ordnung? Wo müssen Prozesse verändert werden?

Kosten- & Leistungsmanagement (Böhl)
Ziele des Kostenmanagements, Operative Mitarbeiterbindung, Aufbau einer „Leistungsmessung“, Optimierung der Auslastung

Laboroptimierung mittels einer Balanced Scorecard I (Böhl)
Braucht ein Unternehmen eine Scorecard und was kann das Labor dadurch erreichen? Elemente der BSC-Vision, Mission, Strategien, Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen, Was versteht man unter den Perspektiven? Verknüpfung von Kennzahlen mit den Unternehmenszielen, Leistungsmessung im Informationszeitalter, Zielvorgaben, Ressourcenallokation und Maßnahmen, Schritte bei der Implementierung einer BSC

Laboroptimierung mittels einer Balanced Scorcard II (Böhl)
Was macht ein ausgewogenes Kennzahlensystem aus? Ermittlung und Auswahl geeigneter Kennzahlen, Die SWOT Analyse – Zur Strategiefindung geeignet ?!? Strategielandkarte und Maßnahmenkatalog, Das ZAK Prinzip – Ziele definieren, Aktion festlegen und Kennzahlen bestimmen, Die Kunst, Kennzahlen auszuwählen – Früh- und Spätindikatoren, Die Ursachen-Wirkungsbeziehungen

Einführung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) in Laborfunktionen (Schulwitz)
Kunden, Produkte und Prozesse, Ziele und Kennzahlen, Das Vorgehen in Laborfunktionen, Werkzeuge für die Daten- und Informationserfassung, Alternatives Vorgehen mir der Six Sigma Methode

Wertstromdesign – ein Ansatz zur Laboroptimierung (Schulwitz)
Entstehung der Methode, Verwendete Symbole, Entwicklung und Interpretation einer Soll-Map (Bsp. aus der Teilefertigung), Übertragung der Methode auf Labor- und administrative Prozesse

Zusammenfassung und Fragen (Böhl, Schulwitz)

weitere Stichworte aus dem Inhalt

Abschreibungen von Analysengeräten, Absolute Kennzahlen, Analysekosten, Analytischer Dienstleister, Ansprüche an ein Labor, Auslastung von Analysengeräten, Balanced Scorecard, Benchmarking, Beschwerdemanagement, Controller und Laborleiter, Controlling, Durchlaufzeiten, Effizienz, Kennzahlen, Kostenarten im Labor, Kostenentwicklung im Labor, Kundenzufriedenheit, Labordienstleistung optimieren, Laborprozesse entwickeln, Laborprozesse kontrollieren, Laborprozesse standardisieren, Laborprozesse steuern, Operative Kennzahlen, Optimierung der Auslastung, Probenaufkommen, Probendurchsatz, Prüfanweisungen, Prüfplanung, Qualitätsführerschaft, Reklamationen, Relative Kennzahlen, Schulung, Strategische Kennzahlen, Verbesserung der Laborabläufe, Wirtschaftlichkeit des Labors, Wirtschaftlichkeit von Prozessen, Wirtschaftlichkeit von Prüfverfahren

Veranstaltungsort

Mercure Hotel Potsdam City

Lange Brücke
14467 Potsdam
+49 (0) 331 / 27 22

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