Dienstag, 09. Februar 2016
 
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Werkzeuge für die Qualitätssicherung im Labor - Qualitätsregelkarten


Eckdaten der Veranstaltung




Hinweis: Dieser Seminartag ist Bestandteil der mehrtägigen Veranstaltung "Werkzeuge für die Qualitätssicherung im Labor"

Wer sollte teilnehmen?

Laborleiter, Mitarbeiter und Qualitätsbeauftragte aus Laboratorien und Prüfeinrichtungen, in deren Aufgabenbereich die interne und externe Qualitätssicherung fällt, d.h. die ihre Ergebnisse, Prüfverfahren oder Kalibrationen absichern, validieren und auswerten müssen und sich über die unterstützenden Werkzeuge und Tools informieren möchten.

Was wird vermittelt?

Begriffe und deren Bedeutung in der Kalibration, praktische Vorgehensweisen bei der externen Kalibration, der Kalibration mit internem Standard und der Kalibration in der Matrix, Beurteilung einer Kalibration, Verständnis der statistischen Grundlagen der Qualitätsregelkartentechnik , Systematisches Vorgehen bei der Vorbereitung des Regelkarten-Einsatzes, Interpretation von Qualitätsregelkarten (Kontrollkarten), Korrelationen und Regressionen richtig beurteilen, Kalibrierungen fachgerecht und effektiv planen und durchführen, Referenzmaterialien und Ringversuche für Eignungsprüfungen, Ringversuche als Baustein der Validierung von Prüfverfahren

Referent(en)

Dr. Peter Schultze
(Diplom-Chemiker)
Herr Dr. Schultze ist Mitglied im Expertenteam der Klinkner & Partner GmbH für Analytik, Qualitätsmanagement und Statistik. Er verfügt über langjährige Berufserfahrung als Analytiker und Laborleiter in der chemischen Industrie. Seine Spezialgebiete sind statistische Qualitätssicherung im Laboralltag (statistische Tests, Regelkarten etc.), Kalibrierung und Validierung von Analysenverfahren sowie Quantifizierung und Messunsicherheit. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten von Excel-Anwendungen sowie deren Validierung.

Programm

QUALITÄTSREGELKARTEN (Schultze)

Statistische Grundlagen der Regelkartentechnik nach Shewhart
• Normalverteilung: Welche Kennwerte sind wichtig?
• Grundgesamtheit oder Stichprobe, Zufallsstreubereich, Signifikanzniveau

Vorgehen bei der Erstellung einer Regelkarte
• Bedingungen für Vor- und Kontrollperiode, Prüfung der Vorperiode
auf Verwendungsfähigkeit, Berechnung der Kennwerte zur Richtigkeitsund
Präzisionskontrolle an Beispielen: Warngrenzen und Eingreifgrenzen,
Zielwertkarten, Ausschlussgrenzen

Handhabung und Beurteilung von Regelkarten
• Visuelle Beurteilung und Interpretation an Beispielen,
Außer- Kontroll-Situationen, Lauflänge einer Kontrollperiode, Revision der Kontrollgrenzen

Regelkartentypen
• Regelkarten für Einzelwerte, Mittelwerte, Wiederfindung, Rang,
Standardabweichung, etc.; Unterschiede und Besonderheiten


HINWEIS
Bitte Taschenrechner mitbringen!

Veranstaltungsort

Hotel CONTEL Koblenz

Pastor-Klein-Straße 19
56073 Koblenz
+49 (0) 261 / 4065 - 0

weitere Stichworte aus dem Inhalt

Ausreißer in Kalibriergeraden, Ausreißertest, Boxplott, Datenreihe, Dichtefunktion und Verteilungsfunktion, Dixon, Gaußsche Glockenkurve, Grenzwerte bei Qualitätsregelkarten, Grubbs, Grundkalibrierfunktion, Kalibrierkurve, Konfidenzbereich, Korrelationskoeffizient, Lageparameter, Linearisierung der Verteilungskurve, Median, Messergebnis-Struktogramm, Messreihe, Messwertverteilung, Mittelwert, Mittelwertkarte, Modalwert, Nachweis systematischer Abweichungen, Nachweisgrenze, Nalimov, natürlicher Streubreite, Normalverteilung, Normierung, Null-Hypothese, Prognosebänder der Kalibrierkurve, Qualitätsregelkarte, Quartile – Quantile, Regelkartentypen, Signifikanzniveau, Spannweite, Standardabweichung, Standardaddition, Statistik, Stichprobenwölbung, Streuwerte, t-Test, Varianz, Varianzenhomogenität, Varianzentest, Variationskoeffizient, Vertrauensbereich, Wahrscheinlichkeitsnetz, Werteangabe, Wiederfindung, Wiederfindungsfunktion, Wiederfindungsrate, Zufallsstreubereich

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