Sonntag, 14. Februar 2016
 
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Werkzeuge für die Qualitätssicherung im Labor - Kalibrierung


Eckdaten der Veranstaltung




Hinweis: Dieser Seminartag ist Bestandteil der mehrtägigen Veranstaltung "Werkzeuge für die Qualitätssicherung im Labor"

Wer sollte teilnehmen?

Laborleiter, Mitarbeiter und Qualitätsbeauftragte aus Laboratorien und Prüfeinrichtungen, in deren Aufgabenbereich die interne und externe Qualitätssicherung fällt, d.h. die ihre Ergebnisse, Prüfverfahren oder Kalibrationen absichern, validieren und auswerten müssen und sich über die unterstützenden Werkzeuge und Tools informieren möchten.

Was wird vermittelt?

Begriffe und deren Bedeutung in der Kalibration, praktische Vorgehensweisen bei der externen Kalibration, der Kalibration mit internem Standard und der Kalibration in der Matrix, Beurteilung einer Kalibration, Verständnis der statistischen Grundlagen der Qualitätsregelkartentechnik , Systematisches Vorgehen bei der Vorbereitung des Regelkarten-Einsatzes, Interpretation von Qualitätsregelkarten (Kontrollkarten), Korrelationen und Regressionen richtig beurteilen, Kalibrierungen fachgerecht und effektiv planen und durchführen, Referenzmaterialien und Ringversuche für Eignungsprüfungen, Ringversuche als Baustein der Validierung von Prüfverfahren

Referent(en)

Gerhard Wachter
(Diplom-Chemiker)
Langjähriger Ausbildungsleiter für Anwenderkurse zu Methoden der Instrumentellen Analytik und zur statistischen Qualitätssicherung im analytischen Labor. Seit 2001 freiberuflich als Berater, Dozent und Autor auf dem Gebiet der Instrumentellen Analytik und statistischen Qualitätssicherung tätig. Herr Wachter ist im Expertenteam von Klinkner & Partner als Trainer und Dozent tätig.

Programm

KALIBRIERUNG (Wachter)

Kalibrierung – Begriffe und Regelwerke
• Was versteht man unter Korrelation, Regression, Kalibration, Korrelations-und Regressionskoeffizienten, Linearität und Arbeitsbereich?
• Kalibriermodelle, Kalibriermethoden und Regelwerke / Literatur

Kalibrierung und deren praktische Umsetzung
• Vorbereitung, Durchführung und Bewertung einer Kalibrierung nach den Empfehlungen von Regelwerken wie DEV, AQS, Merkblätter, etc.
• Residuenanalyse und Auffälligkeiten in der Kalibration
• Statistische Kennwerte aus der Kalibrierung, ihre Bedeutung und deren Bewertung (Varianzenhomogenität, Reststandardabweichung,
Verfahrensstandardabweichung, Verfahrensvariationskoeffizient, Vertrauens- und Prognosebereich)
• Objektive Beurteilung bei Verdacht auf Nichtlinearität bzw. Ausreissersituation in der Kalibrierung

Kalibrierung und deren Grenzen im unteren Arbeitsbereich
• Nachweis-, Erfassungs- und Bestimmungsgrenze nach DIN 32645
• Alternative Bestimmungsmethoden der Nachweis- und Bestimmungsgrenze

Störpotentiale und deren Berücksichtigung in der Kalibrierung
• Wozu kann ein interner Standard dienen? Wie wird mit internem Standard kalibriert?
• Einflüsse der Matrix auf die Kalibrierung und deren mögliche Berücksichtigung durch Kalibrieren in der Matrix (Standardaddition)


HINWEIS
Bitte Taschenrechner mitbringen!

Veranstaltungsort

Hotel CONTEL Koblenz

Pastor-Klein-Straße 19
56073 Koblenz
+49 (0) 261 / 4065 - 0

weitere Stichworte aus dem Inhalt

Ausreißer in Kalibriergeraden, Ausreißertest, Boxplott, Datenreihe, Dichtefunktion und Verteilungsfunktion, Dixon, Gaußsche Glockenkurve, Grenzwerte bei Qualitätsregelkarten, Grubbs, Grundkalibrierfunktion, Kalibrierkurve, Konfidenzbereich, Korrelationskoeffizient, Lageparameter, Linearisierung der Verteilungskurve, Median, Messergebnis-Struktogramm, Messreihe, Messwertverteilung, Mittelwert, Mittelwertkarte, Modalwert, Nachweis systematischer Abweichungen, Nachweisgrenze, Nalimov, natürlicher Streubreite, Normalverteilung, Normierung, Null-Hypothese, Prognosebänder der Kalibrierkurve, Qualitätsregelkarte, Quartile – Quantile, Regelkartentypen, Signifikanzniveau, Spannweite, Standardabweichung, Standardaddition, Statistik, Stichprobenwölbung, Streuwerte, t-Test, Varianz, Varianzenhomogenität, Varianzentest, Variationskoeffizient, Vertrauensbereich, Wahrscheinlichkeitsnetz, Werteangabe, Wiederfindung, Wiederfindungsfunktion, Wiederfindungsrate, Zufallsstreubereich

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