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Werkzeuge für die Qualitätssicherung im Labor |
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Eckdaten der Veranstaltung

Programm als pdf

- Termin: von Mittwoch, 12. September 2012 bis Freitag, 14. September 2012
- Uhrzeit:
- Teilnahmegebühr: 1150 € zzgl. Mehrwertsteuer (1368,50 €) (Teilnahmebedingungen)
- Veranstaltungsort: Koblenz (Details siehe unten)
- Seminarcode: SAQS-0
Die Veranstaltungstage können auch einzeln gebucht werden.
Die Teilnehmer erhalten verschiedene statistische Testverfahren und ein Regelkartenmodul (als Excel-Sheet) sowie einige spezielle Statistik-Funktionen für die Analytik (Excel-Add-in) für den eigenen Gebrauch.
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Wer sollte teilnehmen? Laborleiter, Mitarbeiter und Qualitätsbeauftragte aus Laboratorien und Prüfeinrichtungen, in deren Aufgabenbereich die interne und externe Qualitätssicherung fällt, d.h. die ihre Ergebnisse, Prüfverfahren oder Kalibrationen absichern, validieren und auswerten müssen und sich über die unterstützenden Werkzeuge und Tools informieren möchten.
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Was wird vermittelt? Begriffe und deren Bedeutung in der Kalibration, praktische Vorgehensweisen bei der externen Kalibration, der Kalibration mit internem Standard und der Kalibration in der Matrix, Beurteilung einer Kalibration, Verständnis der statistischen Grundlagen der Qualitätsregelkartentechnik , Systematisches Vorgehen bei der Vorbereitung des Regelkarten-Einsatzes, Interpretation von Qualitätsregelkarten (Kontrollkarten), Korrelationen und Regressionen richtig beurteilen, Kalibrierungen fachgerecht und effektiv planen und durchführen, Referenzmaterialien und Ringversuche für Eignungsprüfungen, Ringversuche als Baustein der Validierung von Prüfverfahren
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Referent(en)
Gerhard Wachter (Diplom-Chemiker) Langjähriger Ausbildungsleiter für Anwenderkurse zu Methoden der Instrumentellen Analytik und zur statistischen Qualitätssicherung im analytischen Labor. Seit 2001 freiberuflich als Berater, Dozent und Autor auf dem Gebiet der Instrumentellen Analytik und statistischen Qualitätssicherung tätig. Herr Wachter ist im Expertenteam von Klinkner & Partner als Trainer und Dozent tätig.
Dr. Peter Schultze (Diplom-Chemiker) Herr Dr. Schultze ist Mitglied im Expertenteam der Klinkner & Partner GmbH für Analytik, Qualitätsmanagement und Statistik. Er verfügt über langjährige Berufserfahrung als Analytiker und Laborleiter in der chemischen Industrie. Seine Spezialgebiete sind statistische Qualitätssicherung im Laboralltag (statistische Tests, Regelkarten etc.), Kalibrierung und Validierung von Analysenverfahren sowie Quantifizierung und Messunsicherheit. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten von Excel-Anwendungen sowie deren Validierung.
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InhaltTag 1 | KALIBRIERUNG (Wachter)
Kalibrierung – Begriffe und Regelwerke • Was versteht man unter Korrelation, Regression, Kalibration, Korrelations-und Regressionskoeffizienten, Linearität und Arbeitsbereich? • Kalibriermodelle, Kalibriermethoden und Regelwerke / Literatur
Kalibrierung und deren praktische Umsetzung • Vorbereitung, Durchführung und Bewertung einer Kalibrierung nach den Empfehlungen von Regelwerken wie DEV, AQS, Merkblätter, etc. • Residuenanalyse und Auffälligkeiten in der Kalibration • Statistische Kennwerte aus der Kalibrierung, ihre Bedeutung und deren Bewertung (Varianzenhomogenität, Reststandardabweichung, Verfahrensstandardabweichung, Verfahrensvariationskoeffizient, Vertrauens- und Prognosebereich) • Objektive Beurteilung bei Verdacht auf Nichtlinearität bzw. Ausreissersituation in der Kalibrierung
Kalibrierung und deren Grenzen im unteren Arbeitsbereich • Nachweis-, Erfassungs- und Bestimmungsgrenze nach DIN 32645 • Alternative Bestimmungsmethoden der Nachweis- und Bestimmungsgrenze
Störpotentiale und deren Berücksichtigung in der Kalibrierung • Wozu kann ein interner Standard dienen? Wie wird mit internem Standard kalibriert? • Einflüsse der Matrix auf die Kalibrierung und deren mögliche Berücksichtigung durch Kalibrieren in der Matrix (Standardaddition)
Tag 2 | QUALITÄTSREGELKARTEN (Schultze)
Statistische Grundlagen der Regelkartentechnik nach Shewhart • Normalverteilung: Welche Kennwerte sind wichtig? • Grundgesamtheit oder Stichprobe, Zufallsstreubereich, Signifikanzniveau
Vorgehen bei der Erstellung einer Regelkarte • Bedingungen für Vor- und Kontrollperiode, Prüfung der Vorperiode auf Verwendungsfähigkeit, Berechnung der Kennwerte zur Richtigkeitsund Präzisionskontrolle an Beispielen: Warngrenzen und Eingreifgrenzen, Zielwertkarten, Ausschlussgrenzen
Handhabung und Beurteilung von Regelkarten • Visuelle Beurteilung und Interpretation an Beispielen, Außer- Kontroll-Situationen, Lauflänge einer Kontrollperiode, Revision der Kontrollgrenzen
Regelkartentypen • Regelkarten für Einzelwerte, Mittelwerte, Wiederfindung, Rang, Standardabweichung, etc.; Unterschiede und Besonderheiten
Tag 3 | RINGVERSUCHE UND LABORVERGLEICHSVERSUCHE (Schultze)
Laborüberwachung mit Ringversuchen • Welche Arten von Ringversuchen gibt es und welchem Zweck dienen sie? Charakterisierung von Prüfverfahren, Zertifizierung von Referenzmaterialien, Eignungsprüfung von Laboratorien, interne Qualitätssicherung der Laboratorien • Welche Forderungen zu Ringversuchen gibt es? Richtlinien und Normen, ISO Guide 43 (DIN V 55394), DIN 38402-45, DIN 38402-41 und -42, LAWA, etc. • Wie erfolgt die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Ringversuchen? Anforderungen an Personal, Ausstattung, Vertraulichkeit, Qualitätssicherung, Ringversuchsplan, Proben und Parameterauswahl, Teilnehmerzahl und -auswahl, Prinzip der statistischen Auswertung
Vorteile der Teilnahme an Ringversuchen für Laboratorien • Nutzen für das Labor oder lästige Pflicht? Interpretation von Ringversuchsergebnissen? Welche Schlussfolgerungen können gezogen werden? Welche typischen Fehler treten immer wieder auf? Wie kann man sie vermeiden?
Ringversuchsergebnisse zur Abschätzung der Messunsicherheit der Analysenverfahren • Auswertung: Was ist „Robuste Statistik“? • Einflussgrößen: Wiederholbarkeit, Vergleichbarkeit, etc.; Zusammenführung der Einflussgrößen zur Messunsicherheit
HINWEIS Bitte Taschenrechner mitbringen!
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weitere Stichworte aus dem InhaltAusreißer in Kalibriergeraden, Ausreißertest, Boxplott, Datenreihe, Dichtefunktion und Verteilungsfunktion, Dixon, Gaußsche Glockenkurve, Grenzwerte bei Qualitätsregelkarten, Grubbs, Grundkalibrierfunktion, Kalibrierkurve, Konfidenzbereich, Korrelationskoeffizient, Lageparameter, Linearisierung der Verteilungskurve, Median, Messergebnis-Struktogramm, Messreihe, Messwertverteilung, Mittelwert, Mittelwertkarte, Modalwert, Nachweis systematischer Abweichungen, Nachweisgrenze, Nalimov, natürlicher Streubreite, Normalverteilung, Normierung, Null-Hypothese, Prognosebänder der Kalibrierkurve, Qualitätsregelkarte, Quartile – Quantile, Regelkartentypen, Signifikanzniveau, Spannweite, Standardabweichung, Standardaddition, Statistik, Stichprobenwölbung, Streuwerte, t-Test, Varianz, Varianzenhomogenität, Varianzentest, Variationskoeffizient, Vertrauensbereich, Wahrscheinlichkeitsnetz, Werteangabe, Wiederfindung, Wiederfindungsfunktion, Wiederfindungsrate, Zufallsstreubereich |
Veranstaltungsort
Hotel CONTEL Koblenz
Pastor-Klein-Str. 19
56073 Koblenz
0261/40650 |
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