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Grundlagen der Laborstatistik


Eckdaten der Veranstaltung


  • Termin: von Donnerstag, 30. August 2012 bis Freitag, 31. August 2012
  • Uhrzeit:
  • Teilnahmegebühr: 690,00 € zzgl. Mehrwertsteuer (821,10 €) (Teilnahmebedingungen)
  • Veranstaltungsort: Saarbrücken (Details siehe unten)
  • Seminarcode: SSTA-0


Wer sollte teilnehmen?

Laborleiter/innen und deren Mitarbeiter/innen in chemischen, biologischen und physikalischen Laboren, die statistische Untersuchungen durchführen, auswerten und verstehen wollen.

Was wird vermittelt?

Sie erwerben Kenntnisse in den wichtigsten statistischen Bereichen, die Sie für Ihre Arbeit in biologischen, chemischen und physikalischen Laboren benötigen. In gemeinsamen Diskussionen tauschen Sie Erfahrungen mit anderen Labormitarbeitern aus und gewinnen Anregungen für neue Analysemethoden, die auch Ihre Arbeit verbessern.

Referent(en)

Prof. Dr. rer. pol. Susan Pulham
(Dipl. Math. Dipl. Kff.)
Frau Prof. Dr. Pulham hat an der RWTH Aachen Mathematik und Betriebswirtschaft studiert und über verhaltensorientierte Kapitalmarkttheorie promoviert. Sie ist Professorin an der HTW des Saarlandes und hält Vorlesungen an verschiedenen Hochschulen und Berufsakademien zu Themen der Mathematik, Statistik und des Operations Research. Seit vielen Jahren führt sie auch betriebliche Veranstaltungen zu diesen Themen durch sowie Vorträge und Workshops zum menschlichen Entscheidungsverhalten.

Inhalt

TAG 1

Wie beschreibe ich große Datenmengen?
Grundbegriffe der deskriptiven eindimensionalen Statistik
Grafische Darstellungen: Säulen-, Balken-, Linien- und Kreissektordiagramme;
Fehler beim Erstellen und Interpretieren von Diagrammen, Kenngrößen: Lageparameter und Streuungsparameter; Boxplots, Klassierte Daten: Verteilungsfunktionen und Histogramme, Nutzung von MS Excel zur graphischen Darstellung und zur Berechnung von Kenngrößen

Wie untersuche ich Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Merkmalen?
Grundbegriffe der deskriptiven zweidimensionalen Statistik
Kontingenztabellen und Kenngrößen, Rangkorrelationen, Korrelationen, Regressionsrechnung, Nutzung von MS Excel zur Erstellung von Kontingenztabellen, Berechnung der Kenngrößen und zur Durchführung der Regression

Was ist eigentlich eine Wahrscheinlichkeit? Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie
Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung, Umgang mit bedingten Wahrscheinlichkeiten und der Unterschied zu gemeinsamen Wahrscheinlichkeiten, Erwartungswert: Bedeutung und Berechnung, Varianz: Bedeutung und Berechnung, Statistische Momente: Bedeutung und Berechnung



Bitte bringen Sie einen Laptop zum Seminar mit, auf dem ein Tabellenkalkulationsprogramm
(vorzugsweise Microsoft Excel in der Version 2003, 2007 oder 2010) installiert ist. Bitte setzen Sie sich wegen der
benötigten Add-Ins mit der Referentin, Frau Prof. Pulham, unter der E-Mail- Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. in Verbindung.



TAG 2

Was bedeuten eigentlich Wahrscheinlichkeitsverteilungen und wofür braucht man sie?
Wichtige Wahrscheinlichkeitsverteilungen und ihre Anwendungen

Gleichverteilung: Einsatzgebiete und Berechnung der Kenngrößen, Poisson-Verteilung: Einsatzgebiete und Berechnung der Kenngrößen, Binomialverteilung und Hypergeometrische Verteilung: Einsatzgebiete und Berechnung der Kenngrößen, Normalverteilung und Standardnormalverteilung: Einsatzgebiete und Berechnung der Kenngrößen, Nutzung von MS Excel zur Darstellung der wichtigen Verteilungen

Wie kann ich unbekannte Parameter schätzen?
Punktschätzer: Bedeutung und Berechnung, Intervallschätzer: Bedeutung und Berechnung von Konfidenzintervallen, Nutzung von MS Excel zur Berechnung von Konfidenzintervallen

Wie kann ich Vermutungen statistisch belegen oder widerlegen?
Einführung in die Theorie der Hypothesentests
Aufbau von Hypothesentests, Nullhypothese und Alternative, Teststatistik, Verwerfungsbereich, Einstichproben-Parametertests: t-Test, Varianztest, Zweistichproben-Parametertests: t-Test, F-Test, Parameterfreie Tests: Verteilungstests, Kontingenztests, Unabhängigkeitstests, Nutzung von MS Excel zur Durchführung von Hypothesentests

Abschlussdiskussion

weitere Stichworte aus dem Inhalt

Abhängigkeitsmessung bei nominalen Merkmalen, Abweichung, Balkendiagramm, Bedingte Häufigkeiten, Eindimensionale deskriptive Statistik, Empirische Verteilungsfunktionen, Erwartungswert, Graphische Darstellungen von Daten, Grenzwertsätze der Wahrscheinlichkeitsrechnung, Histogramme, Hypothesentests, Konfidenzintervall, Konfidenzniveau, Kontingenztabellen, Kovarianz, Lageparameter, Lineare Regression, Mathematische Geheimsprache, Methode der kleinsten Fehlerquadrate, Ordinale Merkmale, Quantitative Merkmale, Signifikanz, Statistische Schätzverfahren, Stochastische Unabhängigkeit von Ereignissen, Streuungsdiagramm, Streuungsparameter, Varianz, Verteilung, Wahrscheinlichkeiten, Zusammenhangsuntersuchung bei nominalen Merkmalen, Zweidimensionale deskriptive Statistik

Veranstaltungsort

Mercure Hotel Saarbrücken City

Hafenstrasse 8
66111 Saarbrücken
+49 (0) 681 / 38 900

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