Montag, 20. Oktober 2014
 
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Auditoren-Training


Eckdaten der Veranstaltung


  • Termin: von Montag, 3. Dezember 2012 bis Mittwoch, 5. Dezember 2012
  • Uhrzeit: 1. Tag: 10:00 Uhr bis 17:45 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr, 3. Tag: 08:30 Uhr bis 14:45 Uhr
  • Teilnahmegebühr: 1150,00 € zzgl. Mehrwertsteuer (1368,50 €) (Teilnahmebedingungen)
  • Veranstaltungsort: Saarbrücken (Details siehe unten)
  • Seminarcode: SAUD-0
Die Veranstaltungstage können auch einzeln gebucht werden.

Bonus: Glossar, Checklisten, Formblätter für Laboraudits

Wer sollte teilnehmen?

Qualitätsbeauftragte, Laborleiter und Labormitarbeiter, die zur Überprüfung der Wirksamkeit sowie zur Verbesserung Ihres QM-Systems oder bei Lieferanten bzw. Unterauftragnehmern Audits oder Inspektionen durchführen, z.B. im Zusammenhang mit Akkreditierung, Zertifizierung, GLP, GMP oder GCP

Was wird vermittelt?

Am ersten Tag wird das „Handwerkszeug“ des Auditors vermittelt, wie z.B. Audittypen, Anforderungen an Auditoren und Planung, Durchführung und Auswertung eines Audits sowie Auditbericht. Am zweiten Tag wird die zwischenmenschliche Dimension des Audits behandelt, die oft mehr Konfliktpotential enthält als die rein fachlichen Aspekte. So werden psychologische Aspekte der Auditsituation, Rollenmuster und Motivationslage und kommunikative Aspekte besprochen. Der dritte Tag dient der praktischen Anwendung und Übung in Gruppenarbeiten und Rollenspielen zu typischen Auditsituationen.

Referent(en)

Christine Biesinger
(Diplom-Weiterbildnerin)
Diplom-Weiterbildnerin mit dem Schwerpunkt betriebliche Weiterbildung und Beratung in der Weiterbildung. Diplom in Themenzentrierter Interaktion, Weiterbildung in Systemischer Beratung. Schwerpunkte der Arbeit: Beratung in Changeprozessen, Coaching, Training und Consulting von Führungskräften, Teamentwicklung in Unternehmen der Chemischen Industrie und des Öffentlichen Dienstes, in Labors kleinerer und mittlerer Unternehmen.
Dr. Roman Klinkner
(Diplom-Chemiker)
Geschäftsführer der Klinkner & Partner GmbH, Saarbrücken Seit vielen Jahren befasst er sich mit Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement im Labor, insbesondere der Guten Laborpraxis und der Akkreditierung nach ISO 17025 und ist auf diesen Gebieten als Autor, Trainer, Berater und Auditor tätig.

Inhalt

TAG 1 | FACHLICHES AUDIT-GRUNDWISSEN | Klinkner

Einführung und Grundlagen
Was ist das Ziel eines Audits? Was ist der Unterschied zwischen Audit, Inspektion und Review? Was fordern Normen? Welche Funktion haben Audits im Verbesserungsprozess? Welcher Auditaufwand ist sinnvoll?

Audittypen
Interne / externe Audits, Überwachungs-, Kunden- und Lieferantenaudits, System-, Prozess-, Verfahrens- und Produktaudits, horizontale / vertikale Audits, Berichtaudits, Batch Record Reviews

Auswahl und Qualifikation von Auditoren
Anforderungen der DIN ISO 19011: persönliche Voraussetzungen, fachliche Qualifikation, Berufs- und QM-Erfahrung

Auditplanung und -vorbereitung
Auditjahresplan, Auditablaufplan, Auditchecklisten, Rollenverteilung im Auditteam, wie häufig sind Audits nötig? Wie lange sollen sie dauern? (mit Übungsbeispiel)

Auditdurchführung
Richtige Auditeröffnung, Tipps zum Auditablauf, Abweichungen feststellen und Maßnahmen vereinbaren, Verhaltensregeln, Protokollierung, Audit ohne Beanstandungen – Erfolg oder Misserfolg? Auditabbruch

Typische Auditsituationen
Typische Auditoren-Fehler und ihre Vermeidung, Was muss ein Auditor tun und was darf er nicht tun? Kritische Gesprächssituationen

Auditnachbereitung
Auditbericht, Feststellungen richtig formulieren, Bewertung von Abweichungen, Maßnahmen umsetzen und überwachen, Auditergebnisse objektivieren und quantifizieren, Einbringen der Auditergebnisse in die Management-Bewertung

Externe Audits vorbereiten und bestehen
Tipps zur Organisation, Trainieren von Mitarbeitern, Umgang mit Auditoren, Richtig argumentieren, Reaktion auf Abweichungen, Typische Beanstandungen bei DAkkS-Audits und GLP-Inspektionen

TAG 2 | PSYCHOLOGIE UND KOMMUNIKATION IM AUDIT | Biesinger


Psychologie und Kommunikation im Audit
„Lehrling – Geselle – Meister“
Gesprächspsychologische Grundlagen im Audit, Kommunikationsskills im Audit, Führung von Auditgesprächen

Modelle der Kommunikation

"Lehrling" im Audit
Sender-Empfänger Modell, Kreislauf der Kommunikation, Transaktionsanalyse (TA), Themenzentrierte Interaktion (TZI),  Vier-Ohren-Modell der Kommunikation nach Schulz von Thun (TALK), Übungen für Lehrlinge, Aktives Zuhören, Missverständnisse vermeiden

Gut geführt in der Planung, Durchführung und Nachbereitung
"Geselle" im Audit
Gesprächsführung in typischen Auditsituationen,  Fallbeispiele aus Auditsituationen, Hand- und Mundwerkzeuge für Auditoren, Checklisten und Checkcards zur Planung, Durchführung und Nachbereitung des Audits, Gesellenstück: 10 weiterführende Fragen für ein schwieriges Fallbeispiel

Herausforderungen im Audit
"Meister" im Audit
Benchmark für Auditorinnen und Auditoren, Selbstführung im Audit, Meistern schwieriger Auditsituationen,  Vorbereitung der Meisterprüfung (dritter Tag), Kollegiale Beratung

Körpersprache im Audit
"Champions-League"
Körperhaltung und Körperspannung, Gestik, Mimik und Raumgefühl im Audit, gute Performance im Audit

TAG 3 | PRAKTISCHE UMSETZUNG | Biesinger, Klinkner

Aufbau der Auditcheckliste – Gruppenarbeit
Zum Thema „Struktur von Prüf- und Analysenvorschriften“ soll eine Checkliste erstellt werden, die als Grundlage interner Audits zur Sicherstellung einer laborweit einheitlichen, transparenten und normkonformen Handhabung dienen soll.
oder
Teilnahme an einem Kurzcoaching (45 Min., Biesinger)
Hier können Sie unter Anleitung in einer kleinen Gruppe Ihre persönlichen Auditerfahrungen reflektieren und Handlungsalternativen entwickeln.

Fallbeispiel 1: Vereinheitlichung von Analysenvorschriften
Im Rahmen der Etablierung eines QM-Systems sollen alle Prüf- und Analysenvorschriften einheitlich strukturiert werden. Dazu wurde eine Verfahrensanweisung erstellt, die alle Laborbereiche bis zu einem festgelegten Termin umsetzen sollten. Sie auditieren als interner Auditor einen Laborbereich, der dieser Aufforderung nur teilweise nachgekommen ist.

Fallbeispiel 2: Ursachenanalyse für eine Kundenreklamation
Ein langjähriger und wichtiger Kunde hat sich persönlich bei der Geschäftsführung beschwert. Sie sind QMBeauftragter für das Labor und sollen in einem außerplanmäßigen Audit die Ursache aufklären und abstellen.

Fallbeispiel 3: Lieferanten-Audit
Sie auditieren ein Softwarehaus, bei dem Sie bei erfolgreichem Auditverlauf eine Laborsoftware kaufen wollen. Da Ihre IT-Kenntnisse begrenzt sind, haben Sie einen Informatiker als Co-Auditor engagiert.

Abschlussdiskussion

weitere Stichworte aus dem Inhalt

Akkreditierungsaudit, Auditaufzeichnungen, Audit-Begleitung, Audit-Beratung, Audithäufigkeit, Auditkriterien, Auditmethoden, Auditnachweis, Auditor, Auditorenteam, Audittypen, Auditumfang, Behörden, DAkkS, DIN EN ISO 17025, DIN EN ISO 19011, Einhaltung gesetzlicher Forderungen, Einhaltung von Kundenforderungen, Einhaltung von Normforderungen, Externe Audits, Findings, Folgemaßnahmen, Gerätelogbücher, Inspektion, Interne Audits, Korrekturmaßnahmen, Labordokumente, Laborleiter, Normforderungen, Objektivität des Audits, Planung des Auditprogrammes, Proben, Produktaudit, Prozessaudit, Prozessleistungen verbessern, Prüfleiter, Prüfmittel, Prüfvorschriften, QM-Systemaudit, Risikominimierung, Verbesserungspotenziale, Zertifizierer

Veranstaltungsort

Mercure Hotel Saarbrücken City

Hafenstrasse 8
66111 Saarbrücken
+49 (0) 681 / 38 900

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