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Kennzahlen im Labor


Eckdaten der Veranstaltung


  • Termin: von Dienstag, 19. Juni 2012 bis Mittwoch, 20. Juni 2012
  • Uhrzeit:
  • Teilnahmegebühr: 820 € zzgl. Mehrwertsteuer (975,80 €) (Teilnahmebedingungen)
  • Veranstaltungsort: Saarbrücken (Details siehe unten)
  • Seminarcode: SKNZ-0


Jeder Teilnehmer erhält umfangreiche Unterlagen zum Arbeiten mit Kennzahlen in Form von Steckbriefen und Checklisten.

Wer sollte teilnehmen?

Wirtschaftliche Laborführung, optimale Kapazitätsauslastung sowie die effektive Steuerung und Überwachung der Laborprozesse sind Basisanforderungen für Laborleiter und Labormanager geworden. Kennzahlen spielen dabei eine zentrale Rolle für Kostenrechnung, Controlling, Benchmarking und Qualitätsmanagement. Das Seminar richtet sich deshalb an Laborleiter und verantwortliche Mitarbeiter aus Laborbereichen in Industrie, Auftragsinstituten und Überwachung. Die Anwendung geeigneter Kriterien zur Kennzahlenauswahl sowie die Vorgehensweise zur effizienten Erfassung der erforderlichen Daten zur Ermittlung und Bewertung der laborrelevanten Kennzahlen werden vermittelt. Dabei wird auch eine zielgruppengerechte Visualisierung der Auswertungen und ein angemessenes Reporting angesprochen.

Was wird vermittelt?

Aufgaben und Funktionen von Kennzahlen; Erhebungsgrundsätze und Herangehensweisen; Aufbau, Funktion und Anwendung der Balanced Scorecard; Entwicklung eines laborspezifischen Kennzahlensystems; Kennzahlengestütztes Labor-Benchmarking

Referent(en)

Marcel Böhl
(Dipl.-Wirt.-Ing.)
Experte für Prozessoptimierung, neckermann.de GmbH, Frankfurt. Herr Böhl war bis 2011 bei Klinkner & Partner für Beratungsprojekte im Bereich Labormanagement und Laboroptimierung zuständig.
Jörg Kuntz
(Dipl.-Wirt.-Ing.)
FITT – Institut für Technologietransfer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Saarbrücken

Inhalt

TAG 1

Einführung zum Themenkomplex Kennzahlen
Kennzahlen im alltäglichen Leben; Welche Anforderungen sind an Kennzahlen zu stellen? Was macht die Akzeptanz von Kennzahlen aus?

Was man über Kennzahlen wissen sollte
Wie sind Kennzahlen definiert? Was sind absolute und relative Kennzahlen? Wie unterscheidet man strategische, monetäre und operative Kennzahlen?

Arten und Gestaltungskonzepte von Kennzahlen und Kennzahlensystemen
Welche Aufgaben und Funktionen haben Kennzahlen im Unternehmen? (Dokumentation, Kommunikation, usw.); Was unterscheidet ein Ordnungssystem von einem Rechensystem und wo werden sie eingesetzt? Grundlagen der Kennzahlenerhebung (Vorgehensweise bei der Erhebung, die „10 Gebote“ der Erhebung, die Visualisierung im Kennzahlensteckbrief)

Kennzahlenworkshop I „Kennzahlenliste“
Erarbeitung laborspezifischer Kennzahlen

Kaizen und KVP in der Automobilindustrie – was können Dienstleister daraus lernen? (Kuntz)
Standardisierung und Mitarbeiterbeteiligung; Trend zu standardisierten Regeln; Standardisierung von Prozessen; Besondere Herausforderungen bei der Einführung von Produktionssystemen; Warum ist Toyota seit Jahren konstant erfolgreicher als alle anderen Automobilunternehmen? Ein Schlüssel zum Verständnis liegt in einem ganzheitlichen System zur Führung des Unternehmens – dem kennzahlengestützen Toyota-Produktionssystem

TAG 2

Die Balanced Scorecard als ganzheitliches Controllinginstrument für Organisationen
Die Philosophie hinter der Balanced Scorecard Thematik; Braucht ein Unternehmen eine Scorcard und was kann das Labor dadurch erreichen? Die BSC – Das Cockpit des Laborleiters? Elemente der BSC - Vision, Mission, Strategien, Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen; Verknüpfung von Kennzahlen mit den Unternehmenszielen; Leistungsmessung im Informationszeitalter; Schritte bei der Implementierung einer BSC – Der Weg ist das Ziel!; Was macht ein ausgewogenes Kennzahlensystem aus? Das ZAK Prinzip – Ziele definieren, Aktion festlegen und Kennzahlen bestimmen; Die Kunst, Kennzahlen auszuwählen - Früh- und Spätindikatoren; „Kennzahlenclusterung“ Thematische Bündelung in den Perspektiven

Kennzahlenworkshop II „Definition“
Zusammenfassung der am Vortag ermittelten Kennzahlen in Kennzahlengruppen (Clusterung); Selektion und Priorisierung der Kennzahlen; Definition der erhobenen Kennzahlen

Laborkennzahlen und -benchmarking
Kennzahlen zum Labormanagement; Grundlagen des Benchmarkings; Zielsetzung und Vorgehensweise; Erfahrungen aus Labor-Benchmarking-Projekten

Kennzahlenworkshop III „Ursachen-Wirkungsbeziehungen“
Die Ursachen Wirkungsketten / -beziehungen; Einbindung der teilnehmerspezifischen Kennzahlen; Vorstellung von laborspezifischen Kennzahlen

Zusammenfassung

weitere Stichworte aus dem Inhalt

Absolute Kennzahlen, Balanced Scorecard, Benchmarking, Bestimmungsgrenze, dimensionsbehaftete relative Kennzahlen, dimensionslose relative Kennzahlen, Einteilungsportfolio, Erhebungsart, Erhebungszeitraum, Ermittlung der Kennzahlen im Labor, Geräteauslastung, Indikator, Kennzahlen für die Unternehmensleitung, Kennzahlen zur Steuerung, Kennzahlenanwendung, Kennzahlenermittlung, Kennzahlensysteme, Key Performance Indicator, Laborbenchmarking, Operative Kennzahlen, Performance Measurement, Präzision, Probendurchsatz, Produktivitätssteigerung im Labor, Rationalisierungsreserven, Schlüsselzahl, Strategische Kennzahlen, Transparenz, Verhältniskennzahlen, Wiederfindungsrate

Veranstaltungsort

Mercure Hotel Saarbrücken City

Hafenstrasse 8
66111 Saarbrücken
+49 (0) 681 / 38 900

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