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Zuverlässigkeit von Corona-Tests

Risiko von falsch-positiven und falsch-negativen Ergebnissen


Eckdaten der Veranstaltung




  • Termin: Freitag, 31. Juli 2020
  • Uhrzeit: 10:00-12:00 (120 Minuten)
  • Teilnahmegebühr: 199,00 € (230,84 € inkl. MwSt.)
  • Veranstaltungsort: World Wide Web (Details siehe unten)
  • Veranstaltungscode: WCOR-1

Veranstaltungsunterlagen: Die Präsentation wird im Anschluss an die Veranstaltung als PDF-Datei bereitgestellt.
Die Veranstaltung ist auf eine maximale Teilnehmerzahl von 20 Personen beschränkt. Die Teilnehmer sollten nach Möglichkeit Google Chrome oder Mozilla Firefox als Internetbrowser verwenden.

Zielgruppe

Angesprochen werden alle, die sich einen Überblick über die aktuellen diagnostischen Möglichkeiten der Coronadiagnostik verschaffen wollen - auch Entscheider aus Laboratorien, die Chancen eines Einstiegs in dieses neue Marktsegment sondieren wollen.

Lerninhalte

Entscheidend für die Zuverlässigkeit eines Corona-Tests ist die Kombination von Probenahmezeitpunkt und Testmethode. Wir zeigen Ihnen welche Arten von Tests zur Verfügung stehen und welches der beste Zeitpunkt ist. Wir betrachten die Zuverlässigkeit von direkten und indirekten Tests, von Antigen-Nachweisen, RNA-Nachweisen und Antikörpernachweisen und diskutieren diese Daten im Zusammenhang mit dem zeitlichen Ablauf einer Infektion.

Referent(en)

Dr. Johannes Becker-Follmann
(Diplom-Biologe)
Herr Dr. Becker-Follmann ist Gründer und Geschäftsführer des Instituts für Polymorphismus und Mutationsanalytik. Er studierte Biologie und Philosophie in Saarbrücken und Freiburg und promovierte am Institut für Humangenetik und Anthropologie in Freiburg. Nach Forschungsaufenthalten in Osaka/Japan, Freiburg und Berlin gründete er im Jahr 2000 das Institut für Polymorphismus und Mutationsanalytik in Saarbrücken. Seit 2017 ist er Leiter des Forschungs- und Entwicklungslabors der Eluthia GmbH und entwickelt Tests für die post- und pränatale Diagnostik. Seit 2002 führt er Seminare und Workshops zu PCR-Themen durch.
Dr. Matthias Herkert
(Biologe)
Dr. Matthias Herkert studierte in Heidelberg Biologie und promovierte über Metalloproteasen. Danach arbeitete er am Zentrum für Molekularbiologie Heidelberg (ZMBH) und der Universität Erlangen-Nürnberg an den Mechanismen neuronaler Degeneration. 2001 wechselte er zu mtm laboratories und war für die Entwicklung immundiagnostischer Verfahren zur Krebs-Früherkennung verantwortlich. Seit 2008 arbeitet er bei der Firma DRG Instruments in Marburg und ist seit 2012 Leiter der F&E.

Programm

31.07.2020 Zuverlässigkeit von Corona-Tests - Risiko von falsch-positiven und falsch-negativen Ergebnissen | Dr. Becker-Follmann & Dr. Herkert

Einführung (Dr. Herkert)
  • Steckbrief Corona und Verwandte
  • Aufbau des Corona-Virus: Gene und Proteine
  • Infektionsgeschehen: Symptome und Zeitfenster
  • Nachweismethoden
  • Direkte und Indirekte Nachweise von SARS-CoV-2

Direkter Nachweis der Virus-RNA (JBF) (Dr. Becker-Follmann)
  • Assay-Aufbau
  • Kontroll-PCR: Probennahme und cDNA-Synthese
  • Diagnostische PCR: SARSCoV-2 und Betacorona
  • Ursache von falsch-positiven Ergebnissen: Beta-Corona-Verwandte, Kontamination
  • Ursache von falsch-negativen Ergebnissen: Mutationen, Poolen von Proben
  • Invalide "nicht-nachweisbare" Ergebnisse: Fehler in der Probennahme oder Inhibition
  • Bedeutung für eine Pandemie eines falsch-positiven und eines falsch-negativen Ergebnisses

Immunologische Nachweise (Dr. Herkert)
  • Antikörpernachweis
  • Schnelltests (POC)
  • ELISA/CLIA/FIA
  • Antigennachweis
  • Literatur

Veranstaltungsort

Webinar


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