Samstag, 25. Juni 2016
 
Zurück zur
Übersicht
 
Fragen zur Veranstaltung

Thema
interessiert mich

Termin
verpasst?


Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden. Wir informieren Sie gerne über den Folgetermin. Sie können aber auch nachträglich die Veranstaltungsunterlagen bestellen.

Lean Lab in der Qualitätskontrolle


Eckdaten der Veranstaltung


Auch als Inhouse-Seminar


  • Termin: von Dienstag, 26. April 2016 bis Mittwoch, 27. April 2016
  • Uhrzeit: Tag 1: 09:30-18:00, Tag 2: 09:00-16:00
  • Teilnahmegebühr: 898,00 € zzgl. MwSt. (1.068,62 €) (Teilnahmebedingungen)
  • Veranstaltungsort: Saarbrücken (Details siehe unten)
  • Veranstaltungscode: SOPT-0


Wer sollte teilnehmen?

Das Seminar richtet sich an Laborleiter und verantwortliche Mitarbeiter aus Qualitätskontrollbereichen in industriellen Laboren, die ihre Aufbau- und Ablauforganisation hinsichtlich Kosten, Effizienz, Leistung, Personalbedarf, Arbeitszeit, Transparenz und Qualitätsmanagement optimieren wollen.

Was wird vermittelt?

Toyota Production System – ein Modell mit Visionen, nicht nur für die Produktion; Methoden und Instrumente zur Prozessoptimierung, wie 5-S, Kanban, Ishikawa-Diagramm, Six Sgma, FMEA etc.; Prozessmanagement; Prozessoptimierung mit Hilfe einer Labor-BSC (Balanced Scorecard); Kontinuierliche Verbesserungsprozesse einleiten und verankern; Überprüfung, Bewertung und Steuerung der Kern- und Stützprozesse

Referent(en)

Dr. Ulrich Baumann
(Diplom-Chemiker)
Herr Dr. Baumann ist promovierter Chemiker und Experte für Analytik und Prozessoptimierung. Während seines beruflichen Werdegangs arbeitete er in der Chemie- und in der Pharmaindustrie als Laborleiter für den analytischen Service, in der Qualitätssicherung sowie Analytik für F&E und als Leiter im Qualitätsmanagement. Seit 2011 ist er im Expertenteam von Klinkner & Partner als Berater und Dozent tätig. Seine Expertise erstreckt sich von GMP- und FDA-Inspektionen im analytischen Labor über Audits und Gerätequalifizierung bis hin zu Laboroptimierung und Kostenmanagement.

Programm


Tag 1: 26.04.2016

Ständige Verbesserung – Bestehen im Wettbewerb
  • Globalisierung und Kundenorientierung als Treiber für ständige Verbesserung
  • Permanente Infragestellung der eigenen Prozesse als Voraussetzung für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess
  • Was bedeutet „schlanke Produktion“ im Labor?

Produktionssysteme in der Industrie

  • Was kennzeichnet sie aus? Was ist das Besondere eines Produktionssystems?

Das Toyota Production System – was können Dienstleister daraus lernen?

  • Warum ist Toyota seit Jahren konstant erfolgreicher als alle anderen Automobilunternehmen? Ein Schlüssel zum Verständnis liegt in einem ganzheitlichen System zur Führung eines Unternehmens
  • Standardisierung und Mitarbeiterbeteiligung
  • Trend zu standardisierten Regeln
  • Standardisierung von Prozessen
  • Besondere Herausforderungen bei der Einführung von Produktionssystemen

Lean Management

  • Wie hat sich das Toyota-Produktionssystem weiterentwickelt?

Methoden und Instrumente – Übertragbarkeit von Lean Production auf Lean Lab

  • Eliminierung der „3 M“
  • Systematische Fehler- und Lösungssuche unter verschiedenen Aspekten
  • Prävention von Verschwendung; Systematik der Begriffe im Toyota-Produktionssystem
  • Die 7 Arten der Verschwendung; Orientierung am Wertstrom

Aufnahme und Bewertung von Prozessen im Labor (Prozessmanagement)
  • Der Laborprozess
  • Die Wertschöpfungskette im Labor
  • Prozesse kennenlernen durch Beschreiben
  • Sind die laufenden Prozesse in Ordnung?
  • Wo und wie müssen Prozesse verändert werden?
  • Übung in Kleingruppen


Tag 2: 27.04.2016

Kennzahlen und -systeme – Arten und Gestaltungskonzepte
  • Aufgaben und Funktionen von Kennzahlen
  • Grundlagen der Kennzahlenerhebung
  • Akzeptanz und Nutzung

Kurzeinführung in Kostencontrolling im Labor
  • Primär- und Sekundärkosten im Labor
  • Rolle von Kostenstellen
  • Kostenstellenverantwortung und Optimierung

Möglichkeiten eines Laborverantwortlichen
  • An welchen Stellen kann im Labor optimiert werden?
  • Wie kann dies erfolgen?
  • Was ist dazu nötig?

Laboroptimierung mittels einer Balanced Scorecard
  • Die Philosophie hinter der Balanced Scorecard Thematik
  • Braucht ein Unternehmen eine Scorecard und was kann das Labor dadurch erreichen?
  • Das Cockpit des Laborleiters
  • Elemente der BSC-Vision, Mission, Strategien, Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen
  • Was versteht man unter den Perspektiven?
  • Verknüpfung von Kennzahlen mit den Unternehmenszielen
  • Leistungsmessung im Informationszeitalter
  • Zielvorgaben, Ressourcenallokation und Maßnahmen
  • Schritte bei der Implementierung einer BSC
  • Der Weg ist das Ziel
  • Was macht ein ausgewogenes Kennzahlensystem aus?
  • Ermittlung und Auswahl geeigneter Kennzahlen
  • Das ZAK-Prinzip - Ziele definieren, Aktionen festlegen und Kennzahlen bestimmen
  • Die Kunst, Kennzahlen auswählen

Übung zur Balanced Scorecard

Die Teilnehmer sollen für ein fiktives Labor eine Scorecard erarbeiten.

Veranstaltungsort

Hotel La Résidence

Faktoreistraße 2
66111 Saarbrücken
+49 (0) 681 / 388 20

weitere Stichworte aus dem Inhalt

Absolute Kennzahlen, Analysekosten, analytischer Dienstleister, Ansprüche an ein Labor, Balanced Scorecard, Benchmarking, Controller und Laborleiter, Controlling, Durchlaufzeiten, Effizienz, Ergebnisoptimierung, Kennzahlen, Kostenarten im Labor, Kostenentwicklung im Labor, Kostenoptimierung, Kostenvergleich, Kundenzufriedenheit, Labordienstleistung optimieren, Laborprozesse entwickeln, Laborprozesse kontrollieren, Laborprozesse standardisieren, Laborprozesse steuern, operative Kennzahlen, Optimierungsstrategie, Personalbindung, Probenaufkommen, Probendurchsatz, Qualitätsführerschaft, relative Kennzahlen, strategische Kennzahlen, Verbesserung der Laborabläufe

Zurück