Donnerstag, 22. November 2018

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Michael Auert

Michael Auert

Diplom-Chemiker

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Wie können neue GC-Methoden erstellt und validiert werden? Was ist wichtig bei der Überarbeitung und Optimierung bestehender Methoden? Teilnehmer unseres Seminars GC-Kurs für Fortgeschrittene - Wege zu Empfindlichkeit und Qualität suchen meist Anregungen für die Beantwortung dieser Fragen. Wir haben unserem Referenten Herrn Dr. Hässelbarth, Experte für Aromachemie und -analytik und seit mehr als 25 Jahren in der Lebensmittelindustrie als Labor- und Forschungsleiter tätig, Fragen zu Trends und Hilfestellungen im Bereich GC gestellt.

Klinkner & Partner: In welche Richtung bewegt sich die GC?
Alexander Hässelbarth: Es wird alles komplexer und damit komplizierter! Das klingt erst einmal unschön, ist aber so. Der Grund liegt darin, dass einerseits die Anforderungen steigen, aber auch die instrumentellen Möglichkeiten - Anforderungen bezüglich Nachweisgrenzen, Wiederholbarkeit, Durchsatz - und Kosten sowieso.

Klinkner & Partner: Was meinen Sie mit „instrumentellen Möglichkeiten“?
Alexander Hässelbarth: Es gibt am GC-Markt einen sehr lebendigen Wettbewerb und damit sehr viele Produkte, die dem Anwender helfen sollen, seine Analytik zu verbessern. Das betrifft einerseits natürlich neue Trennsäulen, insbesondere zu nennen wären da Ionic-Liquid-Säulen. Andererseits nimmt das Spektrum an Automatisierungsmöglichkeiten in der Probenvorbereitung gerade rasant zu. Zudem gibt es nicht nur die vielen kleinen hilfreichen Weiterentwicklungen von Geräteherstellern, sondern auch grundsätzliche Fortschritte und neue Herangehensweisen, die toll sind. Es gibt aber auch nicht haltbare Heilsversprechen, die man vor einer Investition erkennen sollte.

Klinkner & Partner: Das klingt in der Tat kompliziert – wie kann man da den Überblick behalten?
Alexander Hässelbarth: Man muss natürlich immer auf dem aktuellen Stand bleiben - beispielsweise durch regelmäßige Besuche von Fachmessen, durch den direkten Austausch mit Herstellern, durch innovative Projekte und nicht zuletzt auch die Arbeiten im eigenen Labor. Wenn man sich die Wirkungsprinzipien, insbesondere aber auch die Schwächen, von verschiedenen Techniken und Methoden klar gemacht hat, kann man diese dann auch sehr gut in neue Methoden einfließen lassen.

Klinkner & Partner: Wie kann Ihr Seminar den GC-Anwendern dabei helfen?
Alexander Hässelbarth: Wir zeigen und diskutieren die Funktionsprinzipien einer Vielzahl von Geräten, Hilfsmitteln und Methoden der GC-Analytik: Probenvorbereitung, Injektion, Trennung, Detektion. Insbesondere liegt der Fokus immer auch auf einer kritischen Auseinandersetzung mit den jeweiligen Verfahren – das ist sehr wichtig und Voraussetzung für Qualität. Am Ende wird es dem Teilnehmer leichter fallen, Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung seiner eigenen GC-Methoden zu finden und er wird sich sicherer fühlen bei der Beurteilung neuer Geräte und Verfahren.

Unser Seminar GC-Kurs für Fortgeschrittene - Wege zu Empfindlichkeit und Qualität findet vom 19. - 20. November in Freising statt.
Hier geht’s zur Anmeldung.