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Risikobasiertes Denken im Qualitätsmanagement


Eckdaten der Veranstaltung


Auch als Inhouse-Seminar


  • Termin: von Dienstag, 27. November 2018 bis Mittwoch, 28. November 2018
  • Uhrzeit: Tag 1: 09:30-17:00, Tag 2: 09:00-16:00
  • Teilnahmegebühr: 829,00 € (986,51 € inkl. MwSt.)
  • Veranstaltungsort: Köln (Details siehe unten)
  • Veranstaltungscode: SRIS-2



Zielgruppe

Prozesseigner, Laborleiter, Mitarbeiter und Qualitätsbeauftragte, die ein Qualitätsmanagementsystem im Laborumfeld (z.B. DIN EN ISO 9001 oder DIN EN ISO/IEC 17025) betreiben und Risiken (Probleme) im Labor identifizieren, bewerten und ggfs. beseitigen wollen.

Lerninhalte

Die Teilnehmer sollen im Rahmen des Seminars Kenntnisse erlangen, die Sie zum Aufbau und Betrieb eines Systems zur Risikobetrachtung im Labor befähigen. Sie lernen an ausgewählten Beispielen, aus verschiedensten Bereichen, Strategien und Herangehensweisen bei der Risikobetrachtung im Rahmen des QM-Systems umzusetzen. Am zweiten Tag erhalten die Teilnehmer einen vertiefenden Einblick in den detaillierten Aufbau von Risikowerkzeugen, sowie die strukturierte Anwendung dieser Werkzeuge im betrieblichen Alltag und Umfeld

Referent(en)

Jan Schuboth
(B.Eng. Produktionstechnik, M.A. Mediation)
Herr Schuboth ist gelernter Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnologie, studierte Produktionstechnik und absolvierte einen berufsbegleitenden Masterstudiengang zur Mediation. Er kann auf zahlreiche Qualifizierungen im QM-Bereich verweisen, u.a. ist er DGQ-Qualitätsbeauftragter/Qualitätsmanager und interner Auditor, interner Auditor-Automotive (ISO/TS 16949), Certified Lean Manager, EFQM Excellence Assessor und Risk Management Officer (ISO 31000). Nach einigen Stationen in der Automobilzulieferindustrie, leitet er nun seine eigene Firmengruppe mit Tätigkeitsgebieten in der Digitalisierung, dem 3D-Druck, der Unternehmensberatung und im Metallbau. Daneben ist er für die DGQ als Trainer tätig.
Thomas Muckenheim
(Qualitätsingenieur)
Herr Muckenheim ist als Qualitätsingenieur im Zentralen Qualitätsmanagement des Forschungszentrums Jülich tätig. Er leitet die Qualitätssicherungseinheit einer GLP-Prüfeinrichtung, berät die GMP-Herstellungseinrichtung sowie die wissenschaftlichen Abteilungen beim Aufbau verschiedenster Qualitätsmanagementsysteme (DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 17025, DIN EN ISO 13485). Darüber hinaus ist er als Leitender Auditor in den genannten Qualitätssystemen tätig.

Programm

27.11.2018 | Risikobasiertes Denken im Qualitätsmanagement | Muckenheim

Der risikobasierte Ansatz - (k)ein neues Thema in der Zertifizierung und Akkreditierung von Laboratorien
  • Risikobetrachtung in der DIN EN ISO 9001:2008?
  • Risikobetrachtung in der DIN EN ISO/IEC 17025
  • Eckpunkte der Risikobetrachtung nach DIN EN ISO 9001:2015
  • Welche QM-Systeme fordern den risikobasierten Ansatz?
  • Abgrenzung zum klassischen Risikomanagement und zum Arbeitsschutz

Prozessworkshop, Erstellen einer Prozessdarstellung
  • Prozesse strukturieren und abbilden
  • Elemente des Prozessmanagement, Basis der Risikoermittlung
  • Prozesseinflussgrößen, wie Ressourcen, Kennzahlen und Risiken
  • Prozessdarstellung für einen klassischen Prozess

Die Rolle der Ergebnisse aus der Risikobetrachtung im Managementreview
  • Risikobetrachtung liefert Informationen für die Bewertung und Planung im Managementsystem
  • Beeinflussen die Ergebnisse des Managementreviews die Risiko- und Chancenbetrachtung des Labors?
  • Weiterentwicklung der Prozesse anhand der Risiko- und Chancenbetrachtung
  • Risikoprioritätszahlen als Kennzahlen und als Ziele

Risikobetrachtung im Laborumfeld
  • Identifikation und Bewertung von Risiken und Chancen
  • Welche Themenfelder sind relevant?
  • Werkzeug zur Identifikation von Risiken
  • Werkzeuge zur Bewertung der Risiken
  • Wie und wo betrachtet man Chancen?

Risikoworkshop, Erstellen einer Risikobewertung
Durchführung von Risikobetrachtungen an klassischen Prozessen
  • Identifikation, Bewertung, Reduzierung von Risiken
  • Erstellen eines Risikokatasters
  • Bewertung der Ergebnisse aus der Risikobetrachtung

28.11.2018 | Risikobasiertes Denken im Qualitätsmanagement | Schuboth

Es werden folgende Werkzeuge im Verlauf des Tages behandelt:

SWOT-Analyse
  • Die Teilnehmer erstellen eine SWOT-Analyse und ermitteln so die Stärken und Schwächen sowie die Möglichkeiten und Gefahren für Ihren Zuständigkeitsbereich

FMEA
  • Mit Hilfe der Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) können die Teilnehmer die Auswirkungen von Fehlern mittels Kennzahlen ermitteln und einen Verbesserungsprozess einleiten.

Risikomatrix
  • Die Erstellung der Risikomatrix dient zur Ermittlung der Eintrittswahrscheinlichkeit von unerwünschten Ereignissen und setzt diese den Auswirkungen gegenüber.

Risikoportfolio
  • Ähnlich der Risikomatrix wird durch ein Risikoportfolio die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen von Risiken veranschaulicht.

Jedes Werkzeug wird gemeinsam mit dem Trainer erarbeitet und praktische Anwendungen werden aufgezeigt. Zu jedem Werkzeuge erstellen die Teilnehmer im Rahmen von Gruppenarbeiten Lösungen, welche in der Praxis einsatzfähig sind.

Veranstaltungsort

TRYP by Wyndham Köln City Centre

Domstraße 10-16
50668 Köln
+49 (0) 221 16 49 0
Für weitere Informationen klicken Sie bitte die Karte an.

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