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HPLC-Kurs für Fortgeschrittene


Eckdaten der Veranstaltung


Auch als Inhouse-Seminar


  • Termin: von Mittwoch, 25. Oktober 2017 bis Freitag, 27. Oktober 2017
  • Uhrzeit: Tag 1: 10:30-17:30, Tag 2: 09:00-17:30, Tag 3: 09:00-16:00
  • Teilnahmegebühr: 1.229,00 € zzgl. MwSt. (1.462,51 €)
  • Veranstaltungsort: Potsdam (Details siehe unten)
  • Veranstaltungscode: SLCE-0
Hinweis: Die Veranstaltungstage können auch getrennt gebucht werden, in der Kombination Tag 1+2 zusammen und Tag 3 einzeln.
Hinweis: HPLC-Basiswissen wird vorausgesetzt.

Wer sollte teilnehmen?

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter der Bereiche Labor, Analytik, analytische Entwicklung, Qualitätskontrolle und Validierung in der pharmazeutischen, chemischen, Biotech-, Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie sowie in Auftrags- und Forschungsinstituten. Es wird Grundlagenwissen in der HPLC vorausgesetzt.

Was wird vermittelt?

Das elementare Basiswissen als Voraussetzung zur erfolgreichen HPLC-Methodenentwicklung wird vorgestellt. Die Besprechung von Fallbeispielen dient dazu, das Gelernte zu veranschaulichen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der schnellen Methodenentwicklung, damit wertvolle Laborzeit eingespart wird. Am dritten Tag werden die theoretischen Konzepte sowie die entsprechenden Systemaufbauten besprochen. Weiterhin wird anhand praktischer Beispiele aus dem Labor der Vorteil dieser Techniken dargestellt. Alles in allem – ein Kurs für die Praktiker unter den Profis.

Referent(en)

Terence Hetzel
(Master of Science)
Herr Hetzel hat sein Studium mit der Fachrichtung „Instrumentelle Analytik und Labormanagement“ an der Hochschule Niederrhein 2012 abgeschlossen. Anschließend begann er seine Promotion am Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) in Duisburg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt dabei vor allem im Bereich der Weiterentwicklung und Charakterisierung miniaturisierter flüssigkeitschromatographischer Trenntechniken in Kombination mit der massenspektrometrischen Detektion.
Dr. Stefan Lamotte
(Diplom-Chemiker)
Herr Dr. Lamotte ist Senior Scientist Flüssigchromatographie im Global Competence Center Analytics der BASF SE in Ludwigshafen und ausgewiesener Spezialist für HPLC. Er hat über Synthese, Charakterisierung und Anwendung von 1.5 µm Kieselgel als stationäre Phase in der schnellen HPLC promoviert und war viele Jahre Bereichsleiter für Säulen und stationäre Phasen bei Bischoff Analysentechnik und -geräte GmbH in Leonberg.

Programm

Tag 1: 25.10.2017 | Methodenentwicklung und -optimierung | Dr. Lamotte

Grundlagen der HPLC-Methodenentwicklung
  • Fundamentale Grundbegriffe
  • Retentionszeit und Retentionsfaktor
  • Selektivität als wichtigster Optimierungsparameter der HPLC
  • Bodenzahl und Bodenhöhe
  • Bandenverbreiterung und H/u-Kurve
  • Druckabfall über Säulen und Kapillaren
  • Zusammenhänge zwischen den Kenngrößen
  • Die Auflösungsgleichung

Quantifizierung in der HPLC
  • Externe Kalibrierung
  • Interner Standard
  • Das Standardadditionsverfahren (Aufstockverfahren)
  • Tipps bei der Quantifizierung

Methodenoptimierung Teil 1
  • Einflussgrößen der HPLC-Optimierung
  • Normalphasen- und Umkehrphasenchromatographie
  • HILIC
  • RP-Säulen
  • Einfluss des Lösemittels (Art, pH, Puffer)
  • Temperatur (Diffusion, Horvát-Regel)
  • Gradientelution und Dwellvolumina
  • MS und ELSD als Detektor und deren Anforderungen

Tag 2: 26.10.2017 | Methodenentwicklung und -optimierung | Hetzel

Methodenoptimierung Teil 2
  • Kinetische Optimierung
  • Einfluss der Säulenparameter (Länge, I.D., Partikelgrößen)
  • U(H)PLC, sub 2 ľm, coreshell Materialien, Monolithen
  • Gradient-Volumenkonzept und Optimierungssoftware

HPLC-Säulen
  • Klassifizierung und Charakterisierung
  • Hydrophobie, silanophile Aktivität, Shape Selectivity, polare Selektivität, Metallgehalt
  • Wie finde ich die ähnlichste oder unterschiedlichste Trennsäule?
  • Säulendatenbank
  • Phasenoptimierte HPLC

Methodenvalidierung
  • Genauigkeit, Reproduzierbarkeit und Präzision
  • Robustheit und Robustheitscheck
  • Optimierungssoftware (Quality by Design)

Diskussion
  • Diskutieren Sie Ihre eigenen HPLC-Methoden und -Entwicklungen mit dem Referenten. Bringen Sie Ihre eigenen Fragestellungen mit.


Tag 3: 27.10.2017 | Spezialtechniken | Hetzel

Mikro-LC
  • Vor- und Nachteile
  • Effizienz miniaturisierter Säulen
  • Kopplung mit der Massenspektrometrie
  • Applikationen
  • Optimierungsparameter bei der LC/MS Kopplung
    • Quellparameteroptimierung
    • Softwareunterstützte Optimierung
    • Design of Experiments

Multidimensionale HPLC
  • Einsatzgebiet
  • 2D-LC-Heart-Cut (LC-LC)
  • Umfassende 2D-LC (LCxLC)
  • sLCxLC
  • LC+LC
  • Kopplung mit der Massenspektrometrie
  • Realapplikation

Online-SPE
  • Aufbau
  • Vorteile
  • Elutionsmöglichkeiten:
    • mit Gradienten
    • Pfropfenelution
    • online Verdünnung
  • automatisches Kartuschenscreening

Veranstaltungsort

Wyndham Garden Potsdam

Forststraße 80
14471 Potsdam
+49 (0) 331 / 9812-0
Für weitere Informationen klicken Sie bitte die Karte an.

weitere Stichworte aus dem Inhalt

Adsorption, Aufenthaltswahrscheinlichkeit, Auflösung, Autosampler, Bestimmungsgrenze, chromatografische Parameter, Chromatographie, Diffusion, Elutionskraft, Fliessmittel, Fluss, Gradient Elution, Gradientenform, Gradientvolumenkonzept, HPLC, HPLC-Skipper, IEC, Innendurchmesser, Isoeluotrope Reihe, Isokratische Elution, Kapazitätsverhältnis, Kinetik, Korrelationskoefizient, Leervolumen der Säule, Linearer Trend, Matrixeffekte, Mobile Phase, Nichtretardierte Probe, Optimierung von HPLC-Methoden, organische Modifier, Packungsqualität, Peakfläche, Peakhöhe, Peaksymmetrie, Peakvolumen, pH, Porenvolumen, Porosität, Regressionsgleichung, Residuenanalyse, retardierte Probe, Retentionszeit, Säulenlänge, Säulentemperatur, SEC, Selektivität, Skelettvolumen, Stabilität der Probe, Stationäre Phase, Strömung, Systemeignungsparameter, Teilchendurchmesser, Theoretische Bodenhöhe, Thermodynamik, Totzeit, Trägermaterial, Trennfaktor Selektivität, Trennsäulen, Validierung, van Deemter-Gleichung, Vergleichslösung, Verteilung, Wirbeldiffusion, Zwischenkornvolumen

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