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Auditoren-Training - Psychologie und Kommunikation im Audit / Praktische Umsetzung


Eckdaten der Veranstaltung


Auch als Inhouse-Training


Teil eines Weiterbildungsstudiengangs
  • Termin: von Mittwoch, 30. November 2016 bis Donnerstag, 1. Dezember 2016
  • Uhrzeit: Tag 1: 09:00-17:30, Tag 2: 08:30-14:45
  • Teilnahmegebühr: 919,00 € zzgl. MwSt. (1.093,61 €)
  • Veranstaltungsort: Saarbrücken (Details siehe unten)
  • Veranstaltungscode: SAUD-0-bc
Hinweis: Beide Seminartage sind Teil der dreitägigen Veranstaltung "Auditoren-Training".
Bonus: Checklisten, Formblätter für Laboraudits

Zielgruppe

Qualitätsbeauftragte, Laborleiter und Labormitarbeiter, die zur Überprüfung der Wirksamkeit sowie zur Verbesserung Ihres QM-Systems oder bei Lieferanten bzw. Unterauftragnehmern Audits oder Inspektionen durchführen, z.B. im Zusammenhang mit Akkreditierung, Zertifizierung, GLP, GMP oder GCP

Lerninhalte

Am ersten Tag wird die zwischenmenschliche Dimension des Audits behandelt, die oft mehr Konfliktpotential enthält als die rein fachlichen Aspekte. So werden psychologische Aspekte der Auditsituation, Rollenmuster und Motivationslage und kommunikative Aspekte besprochen. Der zweite Tag dient der praktischen Anwendung und Übung in Gruppenarbeiten und Rollenspielen zu typischen Auditsituationen: Auditgespräche richtig vorbereiten und führen, Verhalten in kritischen Situationen trainieren, Analyse des eigenen Verhaltens im Audit

Referent(en)

Dr. Rosi Hoeppner
(Diplom-Chemikerin)
Frau Dr. Hoeppner ist kommunale Umwelt- und Qualitätsmanagement-Beauftragte der akkreditierten Laboratorien einer bundesdeutschen Großstadt. Sie hat in leitender Funktion Projekte zur Zertifizierung nach ISO 9001 und ISO 14001 sowie zur Akkreditierung nach ISO 17020 und ISO 17025 begleitet. Für die DAkkS ist sie als Fachbegutachterin tätig.
Dr. Roman Klinkner
(Diplom-Chemiker)
Herr Dr. Klinkner ist analytischer Chemiker. Nach 8-jähriger Tätigkeit als Laborleiter bei der Bayer AG hat er 1994 die Laborberatung Klinkner & Partner gegründet, deren geschäftsführender Gesellschafter er ist. Als Trainer, Berater und Auditor befasst er sich mit QM- und QS-Themen im Umfeld von ISO und GxP. Viele Jahre war er als Fach- und Systembegutachter der deutschen Akkreditierungsstelle Chemie (DACH) tätig. Seit 2008 ist er auch Dozent der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) im berufsbegleitenden Masterstudiengang "Labor- und Qualitätsmanager/in" und seit 2014 Leiter eines Kalibrierlabors für Volumenmessgeräte.

Programm


Tag 1: 30.11.2016 | Psychologie und Kommunikation im Audit | Dr. Hoeppner

Psychologie im Audit
  • Analyse der Auditsituation
  • Persönlichkeits- und Kommunikationsmodelle und daraus ableitbare Verhaltensregeln für Auditoren
  • Transaktionsanalyse
  • Innere und äußere Motivatoren

Gesprächs- und Fragetechnik
  • Fragetechnik - das Handwerkszeug beim Audit
  • Einsatz offener und geschlossener Fragen
  • Verbale und non-verbale Kommunikation
  • Gesprächsphasen bewusst gestalten
  • Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern

Akzeptanz und Motivation verbessern - Anwendung in der Praxis
  • Typische Auditsituationen
  • Vermeidung von Angst und Aggression
  • Verhalten in Konfliktsituationen,
  • Auflösung von Blockaden
  • Diskussion realer Auditerfahrungen der Teilnehmer

Körpersprache für Auditoren
  • Bewusstmachung eigener und fremder Körpersprache
  • Gezielter Einsatz in der Kommunikation
  • Körpersprache als Ressource

Tag 2: 01.12.2016 | Praktische Umsetzung | Dr. Klinkner

Rollenspiele mit Videoanalyse

Aufbau der Auditcheckliste - Gruppenarbeit

  • Zum Thema "Struktur von Prüf- und Analysenvorschriften" soll eine Checkliste erstellt werden, die als Grundlage interner Audits zur Sicherstellung einer laborweit einheitlichen, transparenten und normkonformen Handhabung dienen soll.

Fallbeispiel 1: Vereinheitlichung von Analysenvorschriften
  • Im Rahmen der Etablierung eines QM-Systems sollen alle Prüf- und Analysenvorschriften einheitlich strukturiert werden. Dazu wurde eine Verfahrensanweisung erstellt, die alle Laborbereiche bis zu einem festgelegten Termin umsetzen sollten. Sie auditieren als interner Auditor einen Laborbereich, der dieser Aufforderung nur teilweise nachgekommen ist.

Fallbeispiel 2: Ursachenanalyse für eine Kundenreklamation
  • Ein langjähriger und wichtiger Kunde hat sich persönlich bei der Geschäftsführung beschwert. Sie sind QM-Beauftragter für das Labor und sollen in einem außerplanmäßigen Audit die Ursache aufklären und abstellen.

Fallbeispiel 3: Lieferantenaudit
  • Sie auditieren ein Softwarehaus, bei dem Sie bei erfolgreichem Auditverlauf eine Laborsoftware kaufen wollen. Da Ihre IT-Kenntnisse begrenzt sind, haben Sie einen Informatiker als Co-Auditor engagiert.

Abschlussdiskussion

Veranstaltungsort

Mercure Hotel Saarbrücken City

Hafenstraße 8
66111 Saarbrücken
+49 (0) 681 / 389 00
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