Donnerstag, 29. September 2016
 
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Grundlagen der Laborstatistik


Eckdaten der Veranstaltung


Auch als Inhouse-Seminar


Teil eines Weiterbildungsstudiengangs
  • Termin: von Montag, 22. Februar 2016 bis Dienstag, 23. Februar 2016
  • Uhrzeit: Tag 1: 10:00-17:30, Tag 2: 09:00-16:00
  • Teilnahmegebühr: 779,00 € zzgl. MwSt. (927,01 €) (Teilnahmebedingungen)
  • Veranstaltungsort: Saarbrücken (Details siehe unten)
  • Veranstaltungscode: SSTA-0


Wer sollte teilnehmen?

Laborleiter/innen und deren Mitarbeiter/innen in chemischen, biologischen und physikalischen Laboren, die statistische Untersuchungen durchführen, auswerten und verstehen wollen.

Was wird vermittelt?

Sie erwerben Kenntnisse in den wichtigsten statistischen Bereichen, die Sie für Ihre Arbeit in chemischen, biologischen und physikalischen Laboren benötigen. In gemeinsamen Diskussionen tauschen Sie Erfahrungen mit anderen Labormitarbeitern aus und gewinnen Anregungen für neue Analysenmethoden, die auch Ihre Arbeit verbessern.

Referent(en)

Dr. Susanne Schmitz
(Diplom-Mathematikerin)
Frau Dr. Schmitz ist Assistenz-Professorin für Gesundheitsökonomie an der Universität Trinity College in Dublin. Sie hat an der RWTH Aachen Mathematik studiert und am Trinity College Dublin promoviert. Ihr Forschungsinteresse gilt Bayesian Methoden zur Synthese von Datenquellen und der Entscheidungstheorie angewandt in der Kosten-Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Speziell arbeitet sie an Methoden für Netzwerk-Meta-Analyse und multi criteria decision theory (MCDA). Sie hält Vorlesungen zu den Themen evidenzbasiertes Gutachten von Arzneimitteln, Netzwerk Meta-Analyse, Literaturauswertung und Einführung in die Statistik.

Programm

Tag 1: 22.02.2016

Wie beschreibe ich große Datenmengen?
Grundbegriffe der deskriptiven eindimensionalen Statistik
  • Grafische Darstellungen: Säulen-, Balken-, Linien- und Kreissektordiagramme
  • Fehler beim Erstellen und Interpretieren von Diagrammen
  • Kenngrößen: Lageparameter und Streuungsparameter, Boxplots
  • Klassierte Daten: Verteilungsfunktionen und Histogramme
  • Nutzung von MS Excel zur graphischen Darstellung und zur Berechnung von Kenngrößen

Wie untersuche ich Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Merkmalen?
Grundbegriffe der deskriptiven zweidimensionalen Statistik
  • Kontingenztabellen und Kenngrößen
  • Rangkorrelationen
  • Korrelationen
  • Regressionsrechnung
  • Nutzung von MS Excel zur Erstellung von Kontingenztabellen, zur Berechnung der Kenngrößen und zur Durchführung der Regression

Was ist eigentlich eine Wahrscheinlichkeit?
Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie
  • Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Umgang mit bedingten Wahrscheinlichkeiten und der Unterschied zu gemeinsamen Wahrscheinlichkeiten
  • Erwartungswert: Bedeutung und Berechnung
  • Varianz: Bedeutung und Berechnung
  • Statistische Momente: Bedeutung und Berechnung



Bitte bringen Sie einen Laptop zum Seminar mit, auf dem ein Tabellenkalkulationsprogramm (vorzugsweise Microsoft Excel in der Version 2003, 2007 oder 2010) installiert ist. Bitte setzen Sie sich wegen der benötigten Add-Ins mit der Referentin, Frau Dr. Susanne Schmitz, unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. in Verbindung.



Tag 2: 23.02.2016

Was bedeuten eigentlich Wahrscheinlichkeitsverteilungen und wofür braucht man sie?
Wichtige Wahrscheinlichkeitsverteilungen und ihre Anwendungen

  • Gleichverteilung: Einsatzgebiete und Berechnung der Kenngrößen
  • Poisson-Verteilung: Einsatzgebiete und Berechnung der Kenngrößen
  • Binomialverteilung und Hypergeometrische Verteilung: Einsatzgebiete und Berechnung der Kenngrößen
  • Normalverteilung und Standardnormalverteilung: Einsatzgebiete und Berechnung der Kenngrößen
  • Nutzung von MS Excel zur Darstellung der wichtigen Verteilungen

Wie kann ich unbekannte Parameter schätzen?
  • Punktschätzer: Bedeutung und Berechnung
  • Intervallschätzer: Bedeutung und Berechnung von Konfidenzintervallen
  • Nutzung von MS Excel zur Berechnung von Konfidenzintervallen

Wie kann ich Vermutungen statistisch belegen oder widerlegen?
Einführung in die Theorie der Hypothesentests
  • Aufbau von Hypothesentests, Nullhypothese und Alternative
  • Teststatistik
  • Verwerfungsbereich
  • Einstichproben-Parametertests: t-Test, Varianztest
  • Zweistichproben-Parametertests: t-Test, F-Test
  • Parameterfreie Tests: Verteilungstests, Kontingenztests, Unabhängigkeitstests
  • Nutzung von MS Excel zur Durchführung von Hypothesentests

Abschlussdiskussion

Veranstaltungsort

Mercure Hotel Saarbrücken City

Hafenstraße 8
66111 Saarbrücken
+49 (0) 681 / 389 00
Für weitere Informationen klicken Sie bitte die Karte an.

weitere Stichworte aus dem Inhalt

Abhängigkeitsmessung bei nominalen Merkmalen, Abweichung, Balkendiagramm, bedingte Häufigkeiten, eindimensionale deskriptive Statistik, empirische Verteilungsfunktionen, Erwartungswert, graphische Darstellungen von Daten, Grenzwertsätze der Wahrscheinlichkeitsrechnung, Histogramme, Hypothesentests, Konfidenzintervall, Konfidenzniveau, Kontingenztabellen, Kovarianz, Lageparameter, lineare Regression, mathematische Geheimsprache, Methode der kleinsten Fehlerquadrate, ordinale Merkmale, quantitative Merkmale, Signifikanz, statistische Schätzverfahren, stochastische Unabhängigkeit von Ereignissen, Streuungsdiagramm, Streuungsparameter, Varianz, Verteilung, Wahrscheinlichkeiten, Zusammenhangsuntersuchung bei nominalen Merkmalen, zweidimensionale deskriptive Statistik

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