Ergebnis am Grenzwert – Freigabe oder Sperrung? |

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Eckdaten der Veranstaltung
- Termin: von Donnerstag, 18. Oktober 2012 - 10:00
bis Freitag, 19. Oktober 2012 - 15:15
- Teilnahmegebühr: 750 € zzgl. Mehrwertsteuer (892,50 €)
- Veranstaltungsort: Koblenz (Details siehe unten)
- Seminarcode: SAAS-0
Bonus: Jeder Teilnehmer erhält 2 Excel-Sheets für Ausreißertests und zur Überprüfung, ob die Vertrauensbereiche von Messwerten bzw. Mittelwerten aus Messreihen einen vorgegebenen Grenzwert überschreiten.
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Wer sollte teilnehmen? Fach- und Führungskräfte aus Laboratorien und Prüfeinrichtungen sowie deren Auftraggeber, die basierend auf der Einhaltung oder Überschreitung von Grenzwerten Entscheidungen treffen müssen.
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Was wird vermittelt? Verständnis der statistischen Grundlagen von Mess- und Analysenwertverteilungen, Fundierte Beurteilung grenzwertnaher Ergebnisse, Systematisches Vorgehen bei Grenzwertüberschreitungen und Out of Spec-Situationen, Absicherung der Entscheidungsgrundlage, Möglichkeiten zur Vermeidung grenzwertnaher Ergebnisse
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Referent(en)
Dr. Peter Schultze (Diplom-Chemiker) Herr Dr. Schultze ist Mitglied im Expertenteam der Klinkner & Partner GmbH für Analytik, Qualitätsmanagement und Statistik. Er verfügt über langjährige Berufserfahrung als Analytiker und Laborleiter in der chemischen Industrie. Seine Spezialgebiete sind statistische Qualitätssicherung im Laboralltag (statistische Tests, Regelkarten etc.), Kalibrierung und Validierung von Analysenverfahren sowie Quantifizierung und Messunsicherheit. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten von Excel-Anwendungen sowie deren Validierung. .
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InhaltTAG 1
Grundlegende Aspekte der Grenzwertproblematik
• Wann ist ein Ergebnis „nahe“ am Grenzwert?
• Grenzwerttypen (Toleranzen, Gehalt nahe 100%, Spurenbestimmungen,
einseitige/zweiseitige Grenzwerte), Sicherheits- und Streufaktoren bei
der Festlegung von Grenzwerten,
Zwang zur ja/nein-Entscheidung, juristische Bedeutung, Anforderungen im QM- und GxP-Umfeld, OOS-Ergebnisse
Messunsicherheit als Hilfsmittel zur Bewertung von Grenzwertüberschreitungen
• Definition und Bedeutung von Mess- und Ergebnisunsicherheit,
Bedeutung des GUM (Guide to the Expression of Uncertainty in
Measurement)
• Praktikable Möglichkeiten zur Ermittlung und Angabe, Messunsicherheiten in Prüfberichten
Normalverteilung als Grundlage zur Beschreibung von Streubeiträgen
• Häufigkeitsverteilungen von Messwerten, Mittelwert und Standardabweichung
• Wahrer Wert und Zufallsstreubereich, Messwert und Vertrauensbereich, Vertrauensniveau und Quantil
Ergebnis am Grenzwert – Risikoanalyse und Einflussmöglichkeiten
• Visualisierung des Ist-Zustandes, Kennwerte
• Einfluss der Probenahme (Anzahl der Proben)
• Reduzierung des Freigaberisikos, erforderliche Probenzahl zur Unterscheidung von Differenzen
Freigabe oder Sperrung – das Risiko kalkulieren
• Annahmeregelkarte für den Mittelwert
• Lieferanten- und Kundenrisiko, AQL-Acceptable Quality Level, Operationscharakteristik der Regelkarte
TAG 2
Statistik – das Werkzeug zur Beherrschung der Grenzwertproblematik
• Normalverteilung, statistische Kenngrößen
• Stichprobe und Grundgesamtheit, direkter und indirekter Schluss,
Zufallsstreubereich, Signifikanzniveau, Vertrauensbereich,
Überschreitungsanteile, Rundungsregeln
Grenzwert überschritten: Wie geht man vor?
• Ursachenklärung: Liegt die Ursache im Prüfgut, in der Probenahme, in der Analytik oder in der Statistik?
• Laborfehler oder Produktfehler?
• Analytische Absicherung: Kalibrierung, Rückführung, Kontrollproben, Möglichkeiten zum Ausschluss von Fehlern
• Systematisches Vorgehen zur statistischen Absicherung
• Wiederholmessungen: Wie viele sind sinnvoll oder zulässig?
• Ausreißer: Wie erkennbar, und dürfen sie gestrichen werden?
• Mittelwertbildungen: Aus welchen Werten? Welche Grenzen?
Grenzwerte in der Spurenanalytik: Nachweis-, Erfassungs-und Bestimmungsgrenze
• Begriffe (Nachweiskriterium, Nachweisgrenze, Erfassungsgrenze, Bestimmungsgrenze, kritischer Wert der Messgröße)
• Betrachtungen auf Basis der DIN 32645
Streubeiträge durch Analytik und/oder Produktion
• Separierung der Streubeiträge durch Messverfahren und Produktionsprozess
• Einsatz der Regelkartentechnik
• Additivität von Varianzen, Methoden- und Prozessfähigkeit
Abschlussdiskussion
HINWEIS
Bitte Taschenrechner mitbringen!
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weitere Stichworte aus dem InhaltAdditivität von Varianzen, Angabe von Analysenergebnissen, Angabe von Unsicherheiten, Ausreißertest, Beiträge zur Ergebnisunsicherheit, Bestimmungsgrenze, Definition Messunsicherheit nach GUM, Dosis-Wirkung-Funktion, Einfluss auf Grenzwerte, Erfassungsgrenze, Ergebnis- und Prüfunsicherheit, Ermittlung der Messunsicherheit, Fehler- und Unsicherheitsquellen, Freiheitsgrade, Grafische Messunsicherheitsbilanz, Grenzwertnahe Ergebnisse , Grenzwertproblem, Grenzwertproblematik, Grenzwerttypen, Horwitz-Gleichung, Messmittel in der ISO 9001, Messunsicherheit, Messunsicherheitsdimensionen, Mittelwert, Nahe am Grenzwert, OOS – Out Of Specification, Probennahme-Unsicherheit, Prozess- und Methodenfähigkeit, Prüfberichte, Prüfobjekt, Qualitätsregelkarte, Qualitätsregelkartentechnik, Risikobewertungsfehler, Rückführung, Runden mit Unsicherheitsangabe, Schätzung der Messunsicherheit, Schwellenwert, Sicherheitsfaktoren zur Risikominimierung, Standardabweichung, Statistik, Streubeiträge Analytik, Streuung, Toleranzüberschreitung, Unsicherheit im Grenzwert, Validierung und Messunsicherheit, Validierungstrichter, Varianz, Verfahren absichern, Vertrauensbereich, Warn- und Eingriffsgrenzen, Wiederholprüfung |
Veranstaltungsort
Mercure Hotel Koblenz
Julius-Wegeler-Strasse 6
56068 Koblenz
+49 (0) 261 / 13 60 |
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Anmeldung
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